Feiern wie früher - DER SPIEGEL
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Feiern wie früher Sex, Swing, Smoking

Party auf Teufel komm raus: Das Berliner Nachtleben der zwanziger Jahre war legendär. Jetzt gibt es in der Hauptstadt einen neuen Trend: Szenegänger zwängen sich in die Klamotten von damals und feiern frivole Feten wie früher. Von Lydia Leipert
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Swing mit Champagner: Zwei Damen bei einer Swing-Party im Stil der Zwanziger in Berlin - "Damals war einfach alles viel stilvoller."

Foto: Lydia Leipert
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Tanz auf dem Tisch: In dieser Filmszene aus dem Jahr 1928 sollten die Frivolitäten der "Goldenen Zwanziger" dokumentiert werden.

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Silvesterfeier der Filmstars: Olga Tschechowa (l.) feiert mit Willy Fritsch, den sie mit ihren Füßen am Kinn streichelt, Max Hansen (r.) - mit einer Dame auf dem Schoß - und Wilhelm Bendow (ganz rechts außen) Silvester.

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Heiße Mädchen: Die "Tiller-Girls" bereiten sich 1927 in der Garderobe der Berliner "Scala" auf ihren Auftritt vor.

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Travestie im "Eldorado": Partystimmung in der Motzstraße in Berlin im Jahr 1926 - links vorn befindet sich die einzige Frau der Gruppe.

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Kunstvolle Darstellung: Martha Westerns "Lebende Bilder" im Jahr 1925.

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Silvester 1925: Im Berliner Eispalast wird der Jahreswechsel ausgelassen gefeiert.

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Bereit für die Show: Momentaufnahme im Jahr 1925 in der Garderobe des Eispalastes in der Lutherstraße 22/24 in Berlin.

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Mit Anmut und Eleganz: Eine junge Ballerina bei einer Ballettprobe im Jahr 1929.

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"Neger-Revue": Drei Tänzerinnen bei einer Revue im Berliner Nelson-Theater.

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Nackte Eleganz: Die deutsche Tänzerin Valeska Gert in der Pose der "Großen Dame" der goldenen zwanziger Jahre.

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Fidele Musiker: Der bekannte Tänzer und Choreograph Louis Douglas (rechts, mit Klarinette) im Jahr 1929 mit einer Jazz-Band in der Bar "Beguine" in der Lutherstraße in Berlin.

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Bewegte Zeiten: Szenen des Balletts "The Four Morningstars" aus dem Jahr 1925.

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Gruppenfoto: Das Personal des "Alkazar" auf der Reeperbahn in St. Pauli im Jahr 1928.

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Fantasiegestalten: Vier Frauen haben sich für die Masken-Messe im Saal der "Schlaraffia" in Berlin verkleidet.

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Drogen-Versteck: Eine Frau versteckt Kokain-Päckchen unter ihrem Strumpfband. Aufnahme aus dem Jahr 1925.

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Damen im "White Trash": Die Damen der Kasse beim Plausch. Jeden Sonntag werfen sie sich im Stil der Zwanziger in Schale.

Foto: Lydia Leipert
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Auf zur Party!: Kassendame und ankommende Gäste auf einer der Berliner Zwanziger-Jahre-Feten im Dezember 2007.

Foto: Lydia Leipert
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Stil wie damals: Wolfgang Sinhart, Chef des "White Trash" und Musiker, mit einer der Kassendamen in dem Berliner Club.

Foto: Lydia Leipert
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Swingen wie damals: Jürgen Hahn (Mitte) mit den Jay Hahn Allstars bei ihrem Auftritt im "White Trash" im Dezember 2007.

Foto: Lydia Leipert
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"Coconut Grove Sunday": Schild des Berliner Clubs "White Trash Fast Food" mit der Ankündigung für die Jay Hahn Swinging Allstars.

Foto: Lydia Leipert
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Ausländische Gäste: Das "White Trash" ist nicht nur bei Berlinern beliebt. Hier werden die Partys der zwanziger Jahre noch mal gefeiert.

Foto: Lydia Leipert
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Berlin in den Zwanzigern: Die Hauptstadt war damals das Zentrum der deutschen Vergnügungsindustrie schlechthin - mit Großkinos, Varieté und Revuen begeisterte sie die Menschen.

Foto: Lydia Leipert
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Ufa-Palast am Zoo: Das Premierenkino begeisterte sein Publikum in den Zwanzigern mit Filmen wie "Das Cabinett des Dr. Caligari" von Robert Wiene und "Metropolis" von Fritz Lang.

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"Die Dame": Abbildung von 1927.

Foto: Lydia Leipert
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In Reih und Glied: Tänzerinnen des Berliner Varieté-Theaters "Scala" vor dem Eingang in der Lutherstraße in Berlin.

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Szene-Treff: Ein Plakat des "Wintergartens" in Berlin aus den zwanziger Jahren. 1880 wurde in der Friedrichstraße das Central Hotel eröffnet - als besondere Attraktion bot seinen Gästen den "jardin de plaisanterie" bzw. "Wintergarten". Noch im selben Jahr fanden dort die ersten Konzerte statt.

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"Die Nacht der Nächte": Titelblatt der Notenausgabe der Revue nach einem Entwurf von Arent. Kolorierter Druck von 1925.

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Party-Flyer: Ankündigung für "Berlins größte und lustigste Silvester-Feier" im Haus Vaterland in Berlin.

Foto: Lydia Leipert
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Filmplakat zu "Varieté": Der UFA-Film kam 1925 in die Kinos - Regie führte E. A. Dupont. Der Plakatentwurf stammt von Theo Matejko.

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Der Rhythmus der Hunderttausend!: Dajos Béla mit seiner Tanzkapelle - ein Plakat der Carl Lindström AG, für die Béla ab 1920 Schallplatten aufnahm.

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Partylektüre: Das Buch "Die zwanziger Jahre in Berlin: Ein Wegweiser durch die Stadt" von Michael Bienert und Elke Linda Buchholz ist im September 2005 im Berlin Story Verlag erschienen.

Foto: Lydia Leipert/Berlin Story Verlag
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Electrola-Anzeige von 1927: Die Electrola-Anzeige von 1927 zeigt Tanz in den Goldenen Zwanzigern sowie unten die Musikinstrumente, die damals beliebt waren.

Foto: Dr. Kathrin Bonacker
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