Fellmuster: Streifen und Punkte - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fellmuster Streifen und Punkte

Junge Raubkatzen haben nur Flecken auf ihrem Fell, ältere Tiger hingegen sind gestreift. Nun fanden Biomathematiker heraus: Alle Fellmuster lassen sich mit einem einzigen Modell beschreiben. Dieses Konzept geht auf den Begründer der Informatik zurück, Alan Turing.
1 / 7

Gefleckt: Junge Leoparden, aus deren Tüpfeln beim Älterwerden ein ganz bestimmtes Fellmuster entstehen wird

Foto: REUTERS
2 / 7

Gemustert: Leoparden wie dieser in einem indischen Nationalpark tragen Rosetten auf ihrem Fell, kreisförmig angeordnete dunkle Flecken auf hellerem Untergrund

Foto: REUTERS
3 / 7

Tigerbaby: Die Streifen entwickeln sich beim Älterwerden

Foto: SPIEGEL TV
4 / 7

Gestreift: Tiger haben weder Rosetten, noch einzelne Fellflecken, sondern Streifen - doch die entstehen auf die gleiche Weise, wie das Dekor anderer Raubkatzen

Foto: DPA
5 / 7

Gemustert: Jaguare haben ein faszinierend-kompliziertes Fellmuster

Foto: REUTERS
6 / 7

Gepunktet: 1952 veröffentlichte Alan Turing, Begründer der theoretischen Informatik, ein mathematisches Modell, mit dem sich die Entwicklung von Zebrastreifen beschreiben ließ. Der Turing-Mechanismus lässt sich auch auf das Punktmuster von Marienkäfern anwenden

Foto: AFP
7 / 7

Gestreift: Turings Mechanismus für das Fellmuster von Zebras und Leoparden ist auch auf Fische übertragen worden (hier ein Clown-Fisch zwischen einer Seeanemone)

Foto: AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?