Felsgräber - steinerne Mysterien - DER SPIEGEL
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Felsgräber - steinerne Mysterien

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Grabfassaden gegenüber des Römischen Theaters: Millionen Touristen haben sie bereits gesehen - doch erforscht sind sie kaum. Von den 628 bekannten Fassadengräben sind weniger als zehn komplett ausgegraben.

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Archäologin Lucy Wadeson: Forscher finden in den Gräbern meist nur noch wenig vor - die Anlagen sind oft komplett geplündert.

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Grabeingang: Wie genau die Nabatäer ihre Toten bestattet haben, ist unbekannt.

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Das Innere eines Grabs: Der antike Putz ist an vielen Stellen noch heute vorhanden - wie hier an der Decke.

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Monumente: Hat eine Struktur eine Fassade, handelt es sich um ein Grab. Zahlreiche andere Höhlen dienten lediglich als Speise- oder Lagerräume, denen freistehende Gebäude vorgebaut waren.

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Loculi: In solchen Nischen bestatteten die Nabatäer ihre Toten. Unbekannt ist, ob sie etwa in Holzsärgen oder Sarkophagen ihre letzte Reise antraten.

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Letzte Ruhestätten: Die Toten wurden in Nischen oder sogenannten Schachtgräbern bestattet.

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Leere Schachtgräber: Wenn die Ausgräber Glück haben, finden sie noch Reste von Skeletten - vorzugsweise von der unteren Körperhälfte, da Raubgräber Schmuck und andere Grabbeigaben meist an Kopf und Brust des Toten suchen.

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