Ferien am Schwarzen Meer - DER SPIEGEL
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Ferien am Schwarzen Meer Per Anhalter ins Paradies

Mediterran - den Begriff kannte er, gern hätte er auch gewusst, wie es sich anfühlt: Statt ans Mittelmeer reiste DDR-Bürger Hajo Obuchoff 1969 an die bulgarische Riviera - und fand nicht weniger als das Paradies. Zumindest für kurze Zeit.
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Im Zug: Nach drei Wochen Trampen durch Bulgarien ging's mit dem Zug von Varna zurück nach Prag. Da wir keine Plätze bekommen hatten, saßen wir auf Luftmatratzen am Waggonende vor der Toilette.

Foto: hajo Obuchoff
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Am Schwarzen Meer bei Burgas: Auf der Suche nach einem Platz für das Zelt.

Foto: hajo Obuchoff/Uli Eifler
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Der Wenzelsplatz in Prag: 21. August 1969, genau ein Jahr nach dem Einmarsch des Warschauer Paktes in der CSSR und dem Ende des "Prager Frühlings" kamen wir in Prag an. Auf dem Wenzelsplatz patrouillierten ständig Streifen bestehend aus zwei Soldaten und einem Polizisten.

Foto: hajo Obuchoff
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Marktfrau: Ein Markt in Bukarest 1969 - für junge Leute aus der DDR ungewohnte Bilder. Diese Art von Bauernmärkten kannten wir als Kunden der HO und des Konsums nicht.

Foto: hajo Obuchoff
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Gehe ich tauchen oder sonne ich mich noch?: Flossen, Taucherbrille und Schnorchel waren unsere Lieblingsspielzeuge am Meer.

Foto: hajo Obuchoff/Uli Eifler
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Abend am Schwarzen Meer: Die Abende an der Küste waren meist besonders romantisch. Wir brutzelten unser Essen über dem Lagerfeuer. Und der bulgarische Landwein erwies sich als leicht und selbst für Studenten erschwinglich.

Foto: hajo Obuchoff/Uli Eifler
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Adam am Schwarzen Meer: Am wilden Strand ließen wir auch mal die Hüllen fallen. FKK war in Bulgarien ansonsten nur an speziell gekennzeichneten Stränden möglich - und das auch streng getrennt in männlich und weiblich. Allerdings in den zahlreichen Buchten zwischen Fels und Meer konnte man solchen Tabus ausweichen.

Foto: hajo Obuchoff
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