Fernverkehr: Dornröschen-Schlaf - DER SPIEGEL
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Fernverkehr Dornröschen-Schlaf

Uruguayer lieben ihre unberührten Strände, ihre riesigen Steaks und vor allem ihre alten Straßenkreuzer. Egal, wie verwittert sie sein mögen, auf den Schrottplatz kommt so schnell keines dieser Autos. SPIEGEL-ONLINE-Leser Olaf Köhne hat ein paar dieser Dornröschen aus Blech für die Nachwelt festgehalten.
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Villa Kunterbunt in Montevideo: Mit farblich passendem Fahrzeug vor der Haustür; der Vorderreifen sieht allerdings ein wenig platt aus

Foto: Olaf Köhne
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Memento mori beziehungsweise automobili - gedenke der toten Autos: Mit der Prognose, ob sie wirklich nie mehr fahren, kann man in Montevideo nicht vorsichtig genug sein.

Foto: Olaf Köhne
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Scheintot: Oh ja, dieser Wagen nimmt noch am Straßenverkehr teil - auch wenn er nicht so aussieht.

Foto: Olaf Köhne
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Langer Schlaf: Wo bleibt der Prinz, der dieses Dornröschen wachküsst?

Foto: Olaf Köhne
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Stromlinienstil: Aus diesem Winkel fotografiert wirkt die Front noch imposanter und sieht fast wie eine Lokomotive aus.

Foto: Olaf Köhne
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Deutscher Exportschlager: Dieser niedliche Opel Kadett hat sich in der Sonne Südamerikas prima gehalten.

Foto: Olaf Köhne
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Oldies am laufenden Band: In Montevideos Straßenverkehr fühlt man sich immer wie auf der Zeitreise. Hinter einem Wagen aus den vierziger Jahren fährt einer aus den fünfziger Jahren.

Foto: Olaf Köhne
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Vicio en Miami: Dieser Zeitungartikel berichtet von den Dreharbeiten zu Michael Manns Kino-Version von "Miami Vice". Montevideos heruntergekommener Charme gibt eben eine authentische Kulisse für Havanna ab.

Foto: Olaf Köhne
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Arte Povera: Die Roststellen dieses R4 sind so oft geflickt und zugespachtelt, dass die Zufälligkeit schon wieder gut aussieht.

Foto: Olaf Köhne
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Kunst am Bau: Die Spachtel-Schachtel aus dem Hause Renault in der Rückansicht.

Foto: Olaf Köhne
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Beulenpest: Schräges Nummernschild an einem alten Mitsubishi, wunderbar eingerahmt von zwei nackten Lämpchen...

Foto: Olaf Köhne
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?