Autogramm Fiat 500L Erfolgsmodell auf der Streckbank
Groß geworden: Im Oktober 2012 kommt der Fiat 500L auf den Markt.
Langgestreckt: 4,14 Meter ist der Fiat 500L lang - 60 Zentimeter mehr als der Zweitürer. Im Klartext bedeutet das Beinfreiheit auf allen Plätzen.
Stauraum verdoppelt: Der Cinquecento ist in der L-Version dem Stadtflitzer-Dasein entwachsen. Jetzt hat eine ganze Familie Platz im Auto - samt Reisekoffer.
Preisgröße: Für das Einstiegsmodell, einen 1,4-Liter-Benziner mit 95 PS, wird Fiat wohl knapp unter 16.000 Euro verlangen. Ein Diesel-Vierzylinder soll zwischen 18.000 und 19.000 Euro kosten.
L wie Legende: Fiat sieht den 500L als Nachfahre des legendären Fiat 600 Multipla aus den Sechzigern, den die Turiner als Vorreiter aller Vans feiert.
Komfort für den ganzen Körper: Neben dem Platzangebot ist auch das Interieur im 500L üppiger als im kleinen Cinquecento. Die Kopfstützen sind zum Beispiel sind keine harten Plastikkissen mehr. Die Rückbank lässt sich nach hinten verschieben, damit werden 15 Zentimeter Raum gewonnen.
Übersicht im Innern: Ein fünf Zoll großer Touchscreen ziert die Mittelkonsole.
Gemächlicher Reisepartner: Mit dem 85-PS- Dieselmotor dauert es rund 15 Sekunden, bis man auf Tempo 100 ist. Bei 165 km/h ist dann Schluss.
Dolce Vita im Becherhalter: Als Extra kann man sich eine handliche Espressomaschine der Firma Lavazza zwischen die Sitze stecken und aus dem 500L ein mobiles Café machen.
Erfolgsmodell in L: 800.000 Exemplare hat Fiat vom zweitürigen 500 verkauft, seit dieser vor fünf Jahren auf den Markt kam. Der 500L wird nun in 100 Ländern zu kaufen sein, unter anderem soll er dem Cinquecento in den USA zum Durchbruch verhelfen.
Ausblick auf mehr: Nach dem 500L sollen weitere Modell-Variationen folgen - der 500X mit Offroad-Optik und der 500XL mit dritter Sitzreihe.
Angebaut: Für die Produktion des 500L hat Fiat über Milliarde Euro in eine ehemalige Zastava-Fabrik im serbischen Kragujevac investiert.