Spieleklassiker in Bildern Das war "Fifa 98"
Elfmeter in "Fifa 98": Viele Fans der Serie schwärmen noch heute vom Spiel von 1997, ebenso vom 1998er-Ableger "FIFA WM Frankreich '98". Hier zeigen wir Ihnen Screenshots von unseren Partien.
Es kostet heute einige Mühe, "Fifa 98" zum Laufen zu bekommen - und ob es sich lohnt, ist sicher Geschmackssache. Ohne den Nostalgie-Faktor spricht wenig für das Experiment.
Obwohl das Spiel 19 Jahre alt ist, bietet es die Option, per Internet gegeneinander zu spielen. Ebenso kann man sich natürlich offline vor einen Rechner oder eine Konsole quetschen.
"Fifa 98" lässt sich auf Wunsch sogar per Maus steuern. So kann man, wenn der zweite Spieler die Tastatur benutzt, an einem Rechner auch ohne Gamepad gegeneinander spielen.
Auf dem Platz geht es vergleichsweise brutal zu: Spieler schubsen sich schon mal so um, dass der andere regelrecht wegfliegt.
Als letzter regulärer Serienteil bietet "Fifa 98" die Möglichkeit, in einer Halle zu spielen. Dazu gibt es noch 16 Stadien.
In der Halle treten jeweils fünf Spieler inklusive Torwart gegeneinander an. Wer Rot sieht, bleibt für den Rest der Partie draußen.
1997 sah "Fifa 98" umwerfend aus. "Auf den ersten Blick kann man Fifa 98 durchaus mit einer Fernsehübertragung verwechseln", hieß es in einem Testvideo des Magazins "Gamestar".
Gelber Ball im Gehäuse: Die Zwischensequenzen im Spiel dauern vergleichsweise lang. Hier ist gerade ein Eigentor gefallen.
Das Spiel bietet wie heutige "Fifa"-Teile verschiedene Kameraperspektiven. Hier schauen wir von Tor zu Tor. Orginal-Trikots hatten die Spieler in "Fifa 98" noch nicht.
In der Halle fallen vergleichsweise viele Tore, das Spiel ist hier noch actionlastiger als sonst. Die Kommentatoren äußern sich zu den Szenen eher allgemein, sprechen gern von einem "Vorfall".
Anders als heute kann man in "Fifa 98" noch den Torwart foulen, wenn dieser den Ball in den Händen hält. Das gibt allerdings praktisch immer Rot.
Im Jahr 1997 war Dortmund amtierender Champions-League-Sieger. Das erklärt, warum die Mannschaft stärker ist als der FC Bayern.
Das Team-Management in "Fifa 98" bietet weniger Optionen als "Fifa 16". Manche Funktion im Spiel selbst erinnert dafür an die modernen Teile: So kann man zwar noch nicht wie heute selbst einen bestimmten Jubel auslösen. Dafür kann man per Tastendruck entscheiden, ob nach einem Tor im Stadion etwa laut getrommelt oder gejubelt wird.
Überraschend üppig fällt dafür das Menü "Gameplay-Optionen" aus. Hier kann man die Strenge des Schiedsrichters anpassen, aber auch eine "Hilfe bei Rückstand" aktivieren.
Per Cheat-Eingabe lassen sich die Köpfe der Spieler vergrößern - was nicht unbedingt gut aussieht.
Anders als heute gibt es auch die Option, direkt ein Elfmeterschießen zu starten - so kann man schnell klären, welcher Spieler die stärkeren Nerven hat.