McDonald's und Co. Das ist die Bewegung "Fight for $15"
Streiken für einen höheren Mindestlohn: In der US-Fast-Food-Branche war das lange Zeit undenkbar. Doch mittlerweile hat die Bewegung "Fight for $15" in vielen Teilen der USA Erfolge errungen.
Ihren Durchbruch hat "Fight for $15" mit einer geschickten Kampagne geschafft, die lautstarken Graswurzel-Aktivismus mit umtriebiger politischer Lobbyarbeit kombiniert. Dahinter steht vor allem die Dienstleistungsgewerkschaft SEIU.
Begonnen hatte die Bewegung im November 2012, als rund hundert Beschäftigte von McDonald's, KFC und Burger King in New York eine Schicht lang streikten. Die Forderung nach 15 Dollar Mindestlohn stieß damals auf ungläubiges Staunen.
Proteste im April 2017 in Memphis: Die Bewegung wurde im Laufe der Jahre immer größer.
Auch in Los Angeles gingen die Fast-Food-Arbeiter auf die Barrikaden.
In New York müssen die Fast-Food-Ketten ihren Mitarbeitern seit 1. Januar mindestens 15 Dollar pro Stunde zahlen.