"Terminator: Genisys" "Immer menschlicher geworden"
Seit 1984 spielt Arnold Schwarzenegger den Terminator - jetzt schlüpft er zum fünften Mal in die Rolle des Killer-Androiden.
Im aktuellen Film "Terminator: Genisys" steht die Logik kopf: Der Zuschauer erfährt, dass das Jahr 1984, in dem ein Terminator, gefolgt vom Soldaten Reese, die ahnungslose Sarah Connor heimsucht, auch anders hätte ablaufen können (hier zu sehen: Schwarzenegger mit Detective O'Brien, gespielt von J.K. Simmons).
Denn der Terminator hat sich in einer anderen Zeitlinie bereits Jahre vorher um Sarah (Emilia Clarke) gekümmert und sie als Vaterersatz zu einer zünftigen Kampfmaschine erzogen.
"Der Terminator selbst hat sich seit den Achtzigern stark verändert, ist immer menschlicher geworden", sagt Schwarzenegger im Interview.
Auch wenn es hier nicht so aussieht, findet Schwarzenegger: "Wenn man die Action und die Effekte wegnimmt, bleibt eine hochemotionale Geschichte übrig, es geht im Grunde darum, die eigenen Kinder zu beschützen."
Tatsächlich wird im aktuellen "Terminator" erstaunlich viel gesprochen dafür, dass das Kennzeichen der Filmreihe bislang vor allem die Textarmut war.
"Dass ich in meiner Rolle so viel reden und erklären muss, liegt eher daran, dass der Film schließlich auch für alle funktionieren soll, die die vorangegangenen nicht kennen."