Filmkunst: Staatspornos? - DER SPIEGEL
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Filmkunst Staatspornos?

Angst geht um in der deutschen Pornoindustrie, zwei Wirtschaftsmeldungen haben die Branche aufgeschreckt:
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Natürlich zieht die Bundesregierung sofort Fachleute hinzu. Doch wird sich externer Sachverstand gegen die hierarchischen Strukturen behaupten können?

Foto: SPAM (Foto: DPA)
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Lassen wir uns aber nicht täuschen: Es gibt schon relativ exakte Vorstellungen davon, was man für sein gutes Geld verlangen kann.

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Die kreativen Talente sind kaum zu bremsen...

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...es sei denn, durch noch raffiniertere Ideen. Allerdings wird auch die Regierung ökonomische Zwänge auf Dauer nicht ausblenden können.

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Die künstlerischen Freiheiten, die sich die Branche gewohnheitsmäßig herausnahm, werden unter der strengen Aufsicht der Politik wohl keinen Bestandsschutz genießen.

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Auch wenn das Bemühen aller Beteiligten spürbar ist, kommen Seiteneinsteiger und Laien nicht auf Anhieb an das Niveau der Profis heran.

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Wer sich von der Filmerei lediglich eine willkommene Abwechslung versprochen hatte, wird schnell eines Besseren belehrt: Kunst ist vor allem harte Arbeit.

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Für Insider keine Überraschung: Räumlich und zeitlich desorientierte Personen sind auch für diese Tätigkeit ungeeignet.

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Die Eingriffe der Bundesregierung in die Privatwirtschaft sollen zwar befristet bleiben, eröffnen den Protagonisten dennoch ungeahnte Chancen.

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