Filmkunst Staatspornos?
Natürlich zieht die Bundesregierung sofort Fachleute hinzu. Doch wird sich externer Sachverstand gegen die hierarchischen Strukturen behaupten können?
Lassen wir uns aber nicht täuschen: Es gibt schon relativ exakte Vorstellungen davon, was man für sein gutes Geld verlangen kann.
Die kreativen Talente sind kaum zu bremsen...
...es sei denn, durch noch raffiniertere Ideen. Allerdings wird auch die Regierung ökonomische Zwänge auf Dauer nicht ausblenden können.
Die künstlerischen Freiheiten, die sich die Branche gewohnheitsmäßig herausnahm, werden unter der strengen Aufsicht der Politik wohl keinen Bestandsschutz genießen.
Auch wenn das Bemühen aller Beteiligten spürbar ist, kommen Seiteneinsteiger und Laien nicht auf Anhieb an das Niveau der Profis heran.
Wer sich von der Filmerei lediglich eine willkommene Abwechslung versprochen hatte, wird schnell eines Besseren belehrt: Kunst ist vor allem harte Arbeit.
Für Insider keine Überraschung: Räumlich und zeitlich desorientierte Personen sind auch für diese Tätigkeit ungeeignet.
Die Eingriffe der Bundesregierung in die Privatwirtschaft sollen zwar befristet bleiben, eröffnen den Protagonisten dennoch ungeahnte Chancen.