Filmporträt "I Am Not Your Negro" über James Baldwin - DER SPIEGEL
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Dokumentarfilm "I Am Not Your Negro" Die Schuld der Weißen

Schon vor 50 Jahren fand der Schriftsteller James Baldwin die klarsten Worte zum Rassismus in den USA. Raoul Pecks beeindruckender Dokumentarfilm "I Am Not Your Negro" zeigt, wie brennend aktuell sein Denken ist.
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Als Schriftsteller, Essayist und Kritiker stieg James Baldwin in den Fünfzigerjahren zu den wichtigsten Intellektuellen der USA auf.

Foto: Magnolia Pictures/ Bob Adelman
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Mit seinem dokumentarischen Filmporträt "I Am Not Your Negro" greift Regisseur Raoul Peck das große unvollendete Spätwerk von Baldwin auf.

Foto: Magnolia Pictures/ Dan Budnik
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Baldwin wollte über drei Freunde, die alle Opfer von politischen Attentaten wurden, schreiben: über Medgar Evers (rechts)...

Foto: Magnolia Pictures
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...Malcolm X ...

Foto: Magnolia Pictures/ Herman Hiller
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...und Martin Luther King Jr.

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Doch es sind nicht die einzigen historischen Schlüsselereignisse des Films, die dieser eindrücklich aufzubereiten weiß: Bilder von den rassistischen Protesten 1957 in Little Rock, wo ein weißer Mob gegen die Öffnung der Schulen für Schwarze protestierte, haben nichts von ihrem Schrecken verloren.

Foto: Magnolia Pictures
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Gleichzeitig erheben die Aufnahmen vom "March on Washington", bei dem 1963 Hunderttausende für Bürgerrechte und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt demonstrierten.

Foto: Magnolia Pictures
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An vielen Stellen des Films ist Baldwin selbst zu sehen und zu hören. Aus seinem unvollendeten Manuskript über die ermordeten Freunde trägt hingegen Samuel L. Jackson vor, der den Worten unaufgeregten Nachdruck verleiht.

Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Für Regisseur Raoul Peck, der aus Haiti stammt und in Berlin Regie studiert hat, fügt sich "I Am Not Your Negro" in eine Reihe von Filmen über revolutionäre Denker und Politiker ein. Zuletzt kam von ihm "Der junge Karl Marx" ins Kino.

Foto: EZEF
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