Finanzkrise: Wandmalerei in Portugal - DER SPIEGEL
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Street-Art in Portugal "Lass alle Hoffnung fahren"

Das Volk zeigt sich sauer auf der Mauer: Wie lautet der Wahlspruch des Ex-Regierungschefs? "Für ein ärmeres Land!" Und die einzige Chance? "Revoltiere!" Im von der Finanzkrise gebeutelten Portugal pinseln die Bürger ihren Ärger an die Wände - und auch Angela Merkel wird so verspottet.
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Zweifelhafter Liebesbeweis für Angela Merkel: "Dieser Kuss hinterlässt uns kein Geld bzw. einen Steifen"

Foto: Ana Luisa Nogueira
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Sprachlos, machtlos, aber kreativ: Street-Art in Portugal

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"Hier könnten Menschen leben" steht an dieser Wand.

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In der Krise zeigt sich die wahre Natur des Menschen.

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"Recycle dich selbst", regt diese Wandmalerei an.

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"Das Schicksal wurde gelöscht", heißt es hier weiß auf blau.

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"Es ist ihre Schuld" - wessen sonst?

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"Lass alle Hoffnung fahren, du, der immer noch daran glaubt. Portugal ist gestorben. Ruhe in Frieden."

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Ein Wahlslogan, den sich der hier karikierte ehemalige portugiesische Ministerpräsident José Sócrates so wohl kaum ausgedacht hätte: "Für ein ärmeres Land".

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"Gib nicht auf", ruft diese sprechende Eistüte dem Betrachter zu.

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Wo geht's lang? Der "Weg zum Leben" geht über die hohe Mauer.

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"Wiederhole, bis Du es glaubst: Wir sind nicht Griechenland, wir sind nicht Griechenland, wir sind nicht Griechenland, wir sind nicht Griechenland, wir sind nicht Griechenland, wir sind nicht Griechenland".

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"Ich arbeite, um ein Auto zu kaufen, um zur Arbeit zu fahren."

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"Freiheit?" Ist da oben. Und: "Alle Systeme haben einen toten Winkel"

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?