Fisser Blochziehen: Fasnacht in Tirol - DER SPIEGEL
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Fisser Blochziehen Fasnacht in Tirol

Archaischer Maskenball in Tirol: Beim Fisser Blochziehen spielt ein ganzes Dorf verrückt und tanzt in dämonischen Kostümen um einen Baumstamm. Nur alle vier Jahre findet der Fasnachtsbrauch statt. Eine wesentliche Rolle spielt eine akrobatische Höllengestalt.
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Ein jahrhundertealter Brauch in Tirol: Alle vier Jahre findet das Fisser Blochziehen statt.

Foto: Manuel Pale
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Während ein akrobatischer Schelm, der "Bajatzl", über die Dächer tanzt, wird ein riesiger Baumstamm durch das 1000-Einwohner-Dorf gezogen.

Foto: Albin Hammerle
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Verschiedene gruselige Charaktere treten auf: Zum Beispiel der Miasmann, eine kräftige Gestalt, die mit Moos bedeckt ist.

Foto: Andreas Kirschner
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Diverse Hexen ziehen ebenfalls durch die Straßen - sie versuchen, den Zug zu stören, der den Frühling einleiten soll.

Foto: Manuel Pale
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2011 wurde das Fisser Blochziehen zum Unesco-Welterbe ernannt.

Foto: Andreas Kirschner
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Ohne Blasmusik geht's natürlich nicht. Das ganze Dorf ist in die monatelangen Vorbereitungen involviert.

Foto: Manuel Pale
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Salto auf dem Schneedach: Der "Bajatzl" soll das Heitere, Übermütige symbolisieren.

Foto: Andreas Kirschner
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Spektakel für Schaulustige: Die Besucherzahl des Blochziehens liegt jedes Mal bei einem Vielfachen der Dorfbevölkerung.

Foto: Manuel Pale
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Am Ende der Veranstaltung wird der Zirbenstamm versteigert - diesmal lag das Höchstgebot bei mehr als 15.000 Euro.

Foto: Andreas Kirschner
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Unheimliche Gesellen: Teilnehmen dürfen an dem Umzug nur Männer und nur Einheimische.

Foto: Albin Hammerle
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Die Charaktere, die sie spielen, sind allerdings nicht allesamt männlich.

Foto: Andreas Kirschner
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Große Schnitzkunst: Manche der Masken sind echte Kunstwerke.

Foto: Andreas Kirschner
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Ein Unterschied zu anderen Fasnachtsbräuchen ist, dass bei jedem Event ein anderer Charakter die Hauptrolle übernimmt.

Foto: Andreas Kirschner
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Um 12.30 am Sonntag begann der Spuk in den Straßen von Fiss, einem beliebten Ziel für Wintersportler.

Foto: Andreas Kirschner
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Große Glocken: Die "Schallner" sollen mit ohrenbetäubendem Lärm die Dämonen des Winters vertreiben.

Foto: Andreas Kirschner
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