Fliegende Autos: Über den Wolken (Fotos) - DER SPIEGEL
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Fliegende Autos Über den Wolken

Carsharing in der Luft: Der Flugzeughersteller Airbus hat die Entwicklung eines autonom fliegenden Autos angekündigt - es soll den Stadtverkehr entlasten.
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Wird der Traum von fliegenden Autos Wirklichkeit? Der Flugzeughersteller Airbus hat ehrgeizige Ziele vorgestellt: Der Konzern arbeitet derzeit an der Entwicklung eines autonom fliegenden Taxis. Ein entsprechender Prototyp soll bis Ende des Jahres getestet werden. Bereits Mitte 2016 hatte Airbus sein Projekt Vahana (Foto) vorgestellt.

Foto: AP/ Airbus
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"Vor hundert Jahren verschwand der Stadtverkehr unter der Erde, wir haben nun die technischen Möglichkeiten, ihn in die Luft zu bringen", sagte Airbus-Chef Tom Enders zuletzt auf der Digital-Life-Design-Konferenz in München.

Foto: AP/ Airbus
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Das Ziel: weniger Staus, mehr Mobilität. Dabei sollen fliegende Autos oder helikopterartige Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die mehrere Passagiere transportieren können. Ähnlich wie beim Carsharing könnten die Menschen dann über eine App einen Flug in so einem Vehikel buchen, so die Idee. Zunächst will Airbus eine Art Taxibetrieb mit einem Piloten testen, später soll sogar ein autonomer Betrieb möglich sein.

Foto: AP/ Joby Aviation via
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Für wann die Markteinführung geplant ist, hat Airbus noch nicht verraten. Es seien noch viele offene Punkte zu klären, wie das Geschäftsmodell und Zulassungsfragen. Leistungsfähige Batterien, Lärmbelästigung und die Verfügbarkeit von Parkflächen sind weitere Themen.

Foto: AP/ Joby Aviation
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Wer bringt das erste Flugvehikel auf den Markt? Schon seit Längerem gibt es einen Wettstreit zwischen mehreren Unternehmen, die an einer vollautomatischen Taxidrohne arbeiten. Auf diesem Foto sehen Sie das chinesische Projekt "Ehang 184", mit einer eiförmigen Kapsel und acht Propellern, Start- und Landeziele werden vorprogrammiert. (Vorstellung im Januar 2016).

Foto: John Locher / AP
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Die Chinesen planen, eine Kommandozentrale in China zu errichten, die den Flugbetrieb überwacht und kontrolliert. "Wir werden die Welt verändern", sagte Ehang-Geschäftsführer Hu Huazhi, der bereits in Dubai an einer Produktzulassung arbeitet.

Foto: John Locher / AP
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Weltweit und seit Jahrzehnten träumen Entwickler vom selbstfliegenden Auto. Hier zu sehen ist der "TF-X", ein Auto mit Klapparmen und Rotoren für den vertikalen Start und Landung. Er soll eine Geschwindigkeit von bis zu 320 km/h erreichen und 800 Kilometer weit fliegen können.

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Das US-Unternehmen Terrafugia will mit seinem Viersitzer laut Medienberichten bereits 2019 in Produktion gehen.

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Der fliegende Holländer: Das "PAL-V" ist ein dreirädriges Flugauto in Tragschrauber-Konfiguration und wurde in den Niederlanden konzipiert. Die ersten Testflüge des Prototyps fanden im März 2012 statt, ein Verkauf ist an spezielle Kunden für 2019 geplant. Eine Fluglizenz wird vorausgesetzt.

Foto: PAL-V.com
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Für den Flugbetrieb wird der Prototyp über einen Druckpropeller angetrieben, er leistet 148 kW. Der Fahrtwind setzt den Rotor in Gang. Für die Landung ist eine Fläche von 200 mal 30 Meter erforderlich, die Entwickler empfehlen daher kleinere Flugfelder.

Foto: PAL-V.com
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Auch ein slowakisches Unternehmen arbeitet an einem Flugtaxi. Der Aeromobil 3.0 wurde 2014 in Wien vorgestellt. Laut Hersteller fliegt das Gerät mit Benzin und passt in jeden Standardparkplatz.

Foto: © Leonhard Foeger / Reuters/ REUTERS
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Die Technik hat jedoch auch ihre Tücken: Bei einem Testflug im Jahr 2015 stürzte der Prototyp des Aeromobils ab - der Pilot rettete sich mit einem Gesamtrettungssystem, das bei Ultralichtflugzeugen verbreitet ist: Ein Treibsatz schießt einen Rettungsschirm aus dem Flugzeug, das ganze Flugzeug schwebt dann am Schirm herab.

Foto: © Leonhard Foeger / Reuters/ REUTERS
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Was aussieht wie aus einem Pixar-Film entlaufen, ist das tatsächlich amtlich zugelassene Flugauto Terrafugia Transition. Angetrieben von einem Rotax-Motor mit Druckschraube, erreicht es in der Luft eine Reisegeschwindigkeit von 185 Km/h und ist zu Land immerhin mit 105 Km/h unterwegs.

Foto: action press
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?