Flink wie ein Ziesel - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Elektroraupe aus Österreich Flink wie ein Ziesel

Die Erfindung eines Tüftlers aus Österreich macht jetzt Karriere: Ursprünglich sollte das Miniaturraupenfahrzeug "Ziesel" nur als Testobjekt für Akkus dienen, jetzt ist es der Star eines Offroad-Parks in Hamburg. Vor allem Rollstuhlfahrer sind begeistert.
1 / 16

Staubwolken gehören dazu: Wer bei trockenem Wetter am Rande des Hamburger Hafens zieseln will, muss ein entspanntes Verhältnis zu hohen Feinstaubbelastungen haben.

Foto: Jan Northoff
2 / 16

Einsitzer mit Kette: Sogar kleine Sprünge sind mit dem Ziesel drin.

Foto: Jan Northoff
3 / 16

"Trau dich": Das ist das Motto im Hamburger Zieselpark. Aber es gibt auch andere Regeln - wer andere rammt, wird aussortiert.

Foto: SPIEGEL ONLINE
4 / 16

Ansager im Park: Rainer Groth erklärt Ziesel-Fans, wie sie die flinke Raupe bedienen - und welche Regeln im Park gelten.

Foto: SPIEGEL ONLINE
5 / 16

Schlammpackung: Auch bei schlechtem Wetter kann am Hamburger Hafen gefahren werden - Schutzkleidung stellen die Parkbetreiber.

Foto: Jan Northoff
6 / 16

Ziesel-Erfinder Alois Bauer: Mit seinem Unternehmen Mattro hat er sich auf die Entwicklung von elektrobetriebenen Raupenfahrzeugen und den Prototypenbau spezialisiert.

Foto: Mattro
7 / 16

Firmengründer in der Hafencity: "Wir wollten einen Art Kartbahn 3.0": Die Betreiber Jan Schierhorn (46) (l.) und Matthias Onken (42). Den Ziesel entdeckte Schierhorn im Winterurlaub in den Bergen von Österreich.

Foto: Jan Northoff
8 / 16

Straßenschilder für die Raupe: In der Boxengasse heißt es "Runter vom Gas und langsam fahren."

Foto: Jan Northoff
9 / 16

Übung macht den Meister: Der Ziesel kann in vier Geschwindigkeitsstufen betrieben werden - so fährt er bis zu 35 km/h schnell. Vorher sollten Anfänger aber erst die direkte Steuerung per Joystick beherrschen können.

Foto: Jan Northoff
10 / 16

Schutz für den Kopf: Zum Schutz für den Kopf im Falle eines Überschlags gibt es einen Überrollbügel.

Foto: Jan Northoff
11 / 16

Einsitzer für den Akkutest: Den Ziesel hat die Firma Mattro aus Österreich entwickelt. Eigentlich sollte er nur ein Fun-Fahrzeug sein. "Ursprünglich wollten wir nur einen Akku testen", sagt Entwickler Alois Bauer. Aber dann sprachen ihn viele Interessenten an.

Foto: Jan Northoff
12 / 16

Fototermin für den Ziesel: Mit Schalensitz und Vierpunktgurt sieht der Ziesel sogar schick aus. Die Armlehnen sind aus Massivholz - das verursacht beim Fahren weniger Geräusche durch herumfliegende Steinchen als Kunststoff oder Alu.

Foto: ZIESEL PARK HAMBURG
13 / 16

24-PS-Antrieb aus der Steckdose: Der Ziesel wird von zwei Scheibenläuferelektromotoren angetrieben.

Foto: ZIESEL PARK HAMBURG
14 / 16

Wintersport: Auch Schnee ist für den Ziesel kein Problem. Der Einsitzer kann auch im Wintersporttourismus eingesetzt werden.

Foto: Mattro
15 / 16

Arbeitstier: Oder in der Landwirtschaft. Bis zu 500 Kilogramm kann die Deltaraupe ziehen.

Foto: Mattro
16 / 16

Teures Vergnügen: Allerdings ist der Fahrspaß nicht ganz billig. Ab 20.000 Euro geht es los. Gegen Aufpreis gibt es diverse Ausstattungsvarianten von Mattro - etwa Carbon-Verkleidung.

Foto: Mattro
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?