Elektroraupe aus Österreich Flink wie ein Ziesel
Staubwolken gehören dazu: Wer bei trockenem Wetter am Rande des Hamburger Hafens zieseln will, muss ein entspanntes Verhältnis zu hohen Feinstaubbelastungen haben.
Einsitzer mit Kette: Sogar kleine Sprünge sind mit dem Ziesel drin.
"Trau dich": Das ist das Motto im Hamburger Zieselpark. Aber es gibt auch andere Regeln - wer andere rammt, wird aussortiert.
Ansager im Park: Rainer Groth erklärt Ziesel-Fans, wie sie die flinke Raupe bedienen - und welche Regeln im Park gelten.
Schlammpackung: Auch bei schlechtem Wetter kann am Hamburger Hafen gefahren werden - Schutzkleidung stellen die Parkbetreiber.
Ziesel-Erfinder Alois Bauer: Mit seinem Unternehmen Mattro hat er sich auf die Entwicklung von elektrobetriebenen Raupenfahrzeugen und den Prototypenbau spezialisiert.
Firmengründer in der Hafencity: "Wir wollten einen Art Kartbahn 3.0": Die Betreiber Jan Schierhorn (46) (l.) und Matthias Onken (42). Den Ziesel entdeckte Schierhorn im Winterurlaub in den Bergen von Österreich.
Straßenschilder für die Raupe: In der Boxengasse heißt es "Runter vom Gas und langsam fahren."
Übung macht den Meister: Der Ziesel kann in vier Geschwindigkeitsstufen betrieben werden - so fährt er bis zu 35 km/h schnell. Vorher sollten Anfänger aber erst die direkte Steuerung per Joystick beherrschen können.
Schutz für den Kopf: Zum Schutz für den Kopf im Falle eines Überschlags gibt es einen Überrollbügel.
Einsitzer für den Akkutest: Den Ziesel hat die Firma Mattro aus Österreich entwickelt. Eigentlich sollte er nur ein Fun-Fahrzeug sein. "Ursprünglich wollten wir nur einen Akku testen", sagt Entwickler Alois Bauer. Aber dann sprachen ihn viele Interessenten an.
Fototermin für den Ziesel: Mit Schalensitz und Vierpunktgurt sieht der Ziesel sogar schick aus. Die Armlehnen sind aus Massivholz - das verursacht beim Fahren weniger Geräusche durch herumfliegende Steinchen als Kunststoff oder Alu.
24-PS-Antrieb aus der Steckdose: Der Ziesel wird von zwei Scheibenläuferelektromotoren angetrieben.
Wintersport: Auch Schnee ist für den Ziesel kein Problem. Der Einsitzer kann auch im Wintersporttourismus eingesetzt werden.
Arbeitstier: Oder in der Landwirtschaft. Bis zu 500 Kilogramm kann die Deltaraupe ziehen.
Teures Vergnügen: Allerdings ist der Fahrspaß nicht ganz billig. Ab 20.000 Euro geht es los. Gegen Aufpreis gibt es diverse Ausstattungsvarianten von Mattro - etwa Carbon-Verkleidung.