Flop-Transfers Verhaegh vorn
Platz 10
Sebastian Haller
Eintracht Frankfurt
WAR: -0.3
Etwas überraschend liegt der französische Stürmer von Eintracht Frankfurt in den Flop10 der Transfers. Haller kam in 31 Spielen auf neun Tore, das ist nicht schlecht. Aber es war vor allem die Hinrunde, in der er glänzte, dann kam in vielen Partien wenig. Und das wurde ihm im Vergleich zu anderen Transfers der Liga zum Verhängnis.
Platz 9
Karim Rekik
Hertha BSC
WAR: -0.3
Immerhin 26 Spiele absolvierte der Innenverteidiger von Hertha in seiner ersten Bundesligasaison. Sein offensiver Beitrag hielt sich allerdings stark in Grenzen (zwei Treffer). Über die Saison erreicht der Niederländer einen nur durchschnittlichen SPIX von 43.
Platz 8
Carlos Salcedo
Eintracht Frankfurt
WAR: -0.3
Sogar nur auf 37 und einen negativen WAR kam der Frankfurter Innenverteidiger Salcedo. Der Mexikaner, im Sommer von Deportivo Guadalajara gekommen, schaffte in keinem seiner 20 Saisonspiele eine einzige Torbeteiligung.
Platz 7
Philipp Lienhart
SC Freiburg
WAR: -0.3
Lienhart vom aus der zweiten Mannschaft von Real Madrid nach Freiburg, und für den gerade 21-Jährigen wurde es keine gute Spielzeit. Sein Saison-SPIX von 29 sagt eine Menge aus, allerdings lag das auch an der schwachen Gesamt-Defensivleistung von Freiburg, die den Klub beinahe die Bundesliga gekostet hätte.
Platz 6
Matthew Leckie
Hertha BSC
WAR: -0.3
Leckie fing super an, zwei Tore erzielte der Zugang von Ingolstadt gleich in seinem ersten Spiel. In der Rückrunde traf der australische Rechtsaußen nur noch ein Mal, insgesamt wurden es fünmf Saisontore und nur eine einzige Vorlage. Zu wenig, um unter den Neuen der Saison 2017/18 weiter vorn zu landen.
Platz 5
Rick van Drongelen
Hamburger SV
WAR: -0.3
Er ist gerade 19 Jahre alt und kam als Supertalent von Sparta Rotterdam, aber für Rick van Drongelen wurde der Wechsel zu einer Katastrophe. 18-mal durfte der niederländische Innenverteidiger nur ran. Die Bilanz: Schwache Zweikampfwerte, Schwächen im Spielaufbau, null Torgefahr.
Platz 4
Lucas Höler
SC Freiburg
WAR: -0.4
Lucas Höler kam in der Winterpause vom SV Sandhausen nach Freiburg. In der zweiten Liga hatte der 23-jährige Mittelstürmer noch sieben Treffer in 16 Spielen erzielt, in der Bundesliga kam in 14 Partien lediglich ein weiterer hinzu. Die fehlende Torgefahr schlug ebenso zu Buche wie die bittere Ironie, dass er in der schlechtesten Freiburger Saisonphase zum Klub stieß.
Platz 3
Landry Dimata
VfL Wolfsburg
WAR: -0.4
Dimata ist gerade mal 20 Jahre alt, unbestritten ist auch das Talent des Belgiers, der für 10 Millionen Euro aus Oostende kam. Nur: Im Schnitt spielte der Angreifer gerade mal 40 Minuten in seinen 21 Saisoneinsätzen. Dabei kam er auf eine Vorlage.
Platz 2
Jorge Meré
1. FC Köln
WAR: -0.4
Meré, 21 Jahre alt und Spanier, spielte sich erst in der Rückrunde beim 1. FC Köln in der Innenverteidigung fest. Sieben Millionen Euro hatte sich der Effzeh das Talent aus Oviedo kosten lassen, doch die Bundesliga war noch eine Nummer zu groß für Meré, der lediglich seine Stärken im Spielaufbau ausspielte.
Platz 1
Paul Verhaegh
VfL Wolfsburg
WAR: -0.7
Paul Verhaegh war lange das Gesicht des FC Augsburg, wo er Kapitän und sicherer Elfmeterschütze war. In Wolfsburg spielte er 31 Partien, aber der 34-Jährige war nicht mehr der Alte. Die Außenverteidigung der Wolfsburger war im Ligaschnitt die schlechteste, das ließ Verhaegh im Transferranking ans Ende purzeln. Und machte ihn zum Gesicht der Wolfsburger Krise.