Flucht aus der DDR - DER SPIEGEL
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Flucht aus der DDR Durch Stacheldraht und Minenfeld

Weg, nur noch weg! Zusammen mit zwei Freunden floh Rainer Schinzel im März 1963 von Thüringen in Richtung Westen. Als die Jugendlichen über den DDR-Grenzstreifen robbten, ahnten sie nicht: Der Boden unter ihnen war vermint.
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Grenzpolizeihelfer: Armbinde eines Grenzpolizeihelfer. Einem solchen "Freiwilligen Helfer" wäre Rainer Schinzel auf seiner Flucht nicht gern begegnet.

Foto: Rainer Schinzel
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Minenfeld: Die Aufnahme entstand circa ein Jahr nach Rainer Schinzels Flucht in den Westen bei einem Besuch in Ludwigstadt, unweit der Stelle, wo er mit seinen Freunden die Grenze passiert hatten. Das Minenfeld mit Stacheldraht und Grenzstreifen ist hier von westlicher Seite aus zu sehen.

Foto: Rainer Schinzel
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Ehemalige Sperrzone: Aufnahme vom September 2007: Die Stelle, an der unsere Republikflucht 1963 stattfand. Unmittelbar links neben der Straße, jenseits der Gleise begann die so genannte 500-Meter-Sperrzone, in der sich auch die Bewohner der 5-km-Sperrzone nicht ohne Genehmigung aufhalten durften. Oben am Berg verläuft die Grenze Thüringen-Bayern.

Foto: Rainer Schinzel
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Neues Lebensmotto: Gesehen bei einem Besuch Quedlinburgs im April 2007 - wahrgenommen als "befreienden Stoßseufzer" - den wir schon 1963 ausstoßen konnten.

Foto: Rainer Schinzel
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Mauer: Die Grenzanlagen in Berlin 1979 - die Mauer mit Todesstreifen.

Foto: Andreas Heinze
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Blick von Ost-Berlin auf die Mauer: Dieses Bild zeigt den Blick aus einer Ostberliner Wohnung auf die Mauer an der Bouchestrasse und den fast unüberwindlichen Todesstreifen aus Ostberliner Sicht. Ein seltenes Motiv, das mir von Vita von Wedel, mit der ich über einestages.de Kontakt bekommen habe, zur Veröffentlichung in einestages zur Verfügung gestellt wurde.

Foto: Andreas Heinze/Vita von Wedel
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