Flucht aus der DDR Aus dem Lager ins neue Leben
Bloß nicht auffallen, lieber flüstern. Die Angst vor der Stasi saß ehemaligen DDR-Bürgern im Notaufnahmelager Gießen weiter im Nacken. Nach ihrer geglückten Flucht 1983 trafen Uwe Gerig und seine Frau im Westen aber auch auf ungeahnte Hilfsbereitschaft.
Übersiedler: Vom Bahnhof in Gießen transportieren zwei Familien aus der DDR im Frühjahr 1984 auf einem Karren ihre wenigen Habseligkeiten zum Bundesnotaufnahmelager, um sich dort registrieren zu lassen.
Foto: Uwe Gerig
Registrierung: Nach der Ausreisewelle aus der DDR im März 1984 stehen Übersiedler vor den Tischen der Antragstelle des Notaufnahmelagers Gießen.
Foto: Uwe Gerig
Nach dem Abschluss aller Befragungen wurde für jeden Übersiedler im Notaufnahmelager Gießen ein solcher amtlicher Zuweisungsschein in das betreffende Bundesland ausgestellt.
Foto: Uwe Gerig
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