Flucht aus Schlesien - DER SPIEGEL
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Flucht aus Schlesien Die große Reise

Immer wieder erzählt Barbaras Großmutter von ihrer alten Heimat in Schlesien. Die Schülerin will mehr über die Familiengeschichte wissen. Bei ihrer Spurensuche erfährt sie von der Odyssee ihrer Vorfahren auf der Suche nach wirtschaftlichem Erfolg und auf der Flucht vor zwei Weltkriegen.
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Vor dem Wintergarten: Familie Nauerth etwa 1942 vor ihrem Haus in Olbersdorf: Sohn Helmut, Mutter Luise, Vater Peter und Tochter Tabea.

Foto: Barbara Minden
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Barbara Minden und ihre Großmutter: Spurensuche in den alten Fotoalben: Barbara Minden blättert gemeinsam mit ihrer Großmutter Tabea Rieger, geborene Nauerth, duch die Bilder aus dem Familienarchiv.

Foto: Barbara Minden
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Hauptstraße von Erlenbach: Im zweiten Haus rechts wohnte Familie Nauerth bis 1910. Eine Tafel am Haus benennt noch heute den Namen der Erbauer. Dann machten die Nauerths sich auf den Weg in den Osten: Mit zwölf Kindern war der Hof in der Pfalz zu klein.

Foto: Barbara Minden
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Familie Nauerth in Bartschin: Die Ururgroßeltern von Barbara Minden, Michael und Katharina Nauerth, mit ihren zwölf Kindern im Jahr 1912 vor dem Eingang ihres Hauses in Bartschin in Posen.

Foto: Barbara Minden
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Doppelhochzeit: Zwei Hochzeiten in der Familie Nauerth 1920, kurz bevor sie ihr Hab und Gut verkauft und 1921 nach Brandenburg übersiedelt. Die Stimmung wirkt wenig fröhlich, einige der Kinder gucken beinahe ängstlich in die Kamera. Die beiden Brautpaare stehen in der Mitte, rechts Barbara Mindens Urgroßeltern Peter und Luise Nauerth, daneben Luises Bruder Hermann Sauerbrey und seine Frau Katchen.

Foto: Barbara Minden
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Tabea Nauerth: Die Großmutter als Jugendliche vor dem heimatlichen Wintergarten, etwa 1938.

Foto: Barbara Minden
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Tabea und Helmut Nauerth: Kinderfoto von 1925: Die Geschwister und ihre Eltern leben zu diesem Zeitpunkt bei den Großeltern mütterlicherseits im schlesischen Bernsdorf.

Foto: Barbara Minden
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Kinderfoto: Tabea und Helmut Nauerth 1927 bei ihren Großeltern in Bersdorf.

Foto: Barbara Minden
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Glückliche Kindheit: Tabea und Helmut Nauerth etwa 1928 im Garten des Hauses in Olbersdorf. Inzwischen hatte Vater Peter Nauerth sich einen eigenen Hof kaufen können.

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Feldarbeit: Bauern auf dem Feld in den dreißiger Jahren im schlesischen Olbersdorf. Tabea Nauerth ist die zweite von rechts.

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Wasserpumpe im Hof: Der Brunnen im Hof der Familie Nauerth in den dreißiger Jahren.

Foto: Barbara Minden
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Wasserpumpe: Noch heute steht die gleich Wasserpumpe im Hof des Hauses.

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Bienwaldmühle: Hier lebt Tabea Rieger, geborene Nauerth, mit ihrem Mann - nur wenige Kilometer vom pfälzischen Ort Erlenbach entfernt, aus dem ihre Großeltern 1910 in Richtung Osten ausgewandert waren.

Foto: Barbara Minden
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Gesprengter Wasserturm in Memel: Im Februar 1915 unternahmen die Russen einen Angriff auf das nur mit wenigen deutschen Soldaten gesicherte Memelgebiet. Die Russen konnten sich nicht lange behaupten, hinterließen aber furchtbare Verwüstungen. Besonders hatte die Stadt Memel durch Mord, Raub und Brandstiftung schwer zu leiden.

Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.

Foto: Karl Schillinger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?