Fluchthilfe an der Mauer - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fluchthilfe an der Mauer Flieger in die Freiheit

Tausende DDR-Bürger suchten den Weg in den Westen, versuchten den "antifaschistischen Schutzwall" zu überwinden - zum Teil durch professionelle Fluchthelfer. Horst Müller war einer von ihnen: Er schmuggelte 32 DDR-Bürger mit dem "Flugzeugtrick" in die Freiheit.
1 / 4

Horst Müllers Entlassungsschein: Horst Müllers Entlassungsschein aus der DDR-Haft. Im Alter von 29 Jahren hatte er sich dazu entschlossen, Menschen aus Ostdeutschland mit dem Flugzeug herauszuhelfen. Wegen "staatsfeindlichen Menschenhandels" und "Verstoßes gegen die Geldverkehrsordnung" wurde er dafür zu 15 Jahren Haft verurteilt. Erst 1977 konnte die BRD ihn freikaufen.

Foto: Nico Wingert
2 / 4

Mauerbau am Potsdamer Platz: Volkspolizisten errichten Stacheldrahtsperren am Potsdamer Platz. Am frühen Sonntagmorgen des 13. August 1961 wurde unter der Aufsicht von bewaffneten Streitkräften der DDR mit der Errichtung von Straßensperren aus Stacheldraht und dem Bau einer Mauer begonnen, um den Ostteil Berlins vom Westteil abzusperren. Die Mauer sollte den ständig steigenden Flüchtlingsstrom von Ost- nach West-Berlin stoppen.

Foto: DPA
3 / 4

DDR-Haftbefehl: Der DDR-Haftbefehl gegen Horst Müller. Wegen "staatsfeindlichen Menschenhandels" und "Verstoßes gegen die Geldverkehrsordnung" wurde er zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er hatte Menschen aus Ostdeutschland mit dem Flugzeug zur Flucht in den Westen verholfen.

Foto: Nico Wingert
4 / 4

Gedenkkreuze für die Mauertoten: Touristen betrachten die Gedenkkreuze für die an der Berliner Mauer getöteten Flüchtlinge an der Spree beim Reichstag in Berlin im August 2007. Viele mussten für ihren Fluchtversuch mit dem Leben bezahlen.

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?