Flüchtlinge in Mali: Bilder einer drohenden Katastrophe - DER SPIEGEL
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Mali Flucht vor den Islamisten

30.000 Menschen sind nach den neuen Kämpfen aus Mali geflohen, doch bereits seit Monaten sind weitere Zehntausende auf der Flucht. Die Nachbarländer sind völlig überfordert und riegeln ihre Grenzen ab. Die Lage droht sich dramatisch zu verschärfen.
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Mali ist ein zerrissenes Land: Im Norden herrschen seit April islamistische Milizen, im Süden die Regierung, die sich lange nicht wehren konnte. Erst mit Hilfe des französischen Militärs konnten Malis Truppen die Aufständischen zurückdrängen. Der monatelange Konflikt hat die Menschen im Norden hart getroffen: 350.000 Menschen sind geflohen - hier eine Frau im April in einem Flüchtlingslager im Niger.

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Die Flüchtlinge finden Zuflucht in den Nachbarländern - hier eine Familie in Burkina Faso. Doch auch dort haben die Menschen unter der Dürre gelitten, Lebensmittel sind knapp.

Foto: Helmut Fohringer/ picture alliance / dpa
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Burkina Faso hat rund 40.000 Menschen in den vergangenen Monaten aufgenommen - hier ein Bild von dem Flüchtlingslager nahe Dori in Burkina Faso.

Foto: Helmut Fohringer/ picture alliance / dpa
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Viele Malier suchen jedoch auch Hilfe im eigenen Land. 200.000 Menschen sind aus dem Norden in den Süden gekommen. Diese Familie ist bereits im April geflohen, nach einer langen Reise aus Timbuktu kam sie in die Hauptstadt Bamako.

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Diese Mädchen an einem Wassertankwagen. Für Hilfsorganisationen ist die Arbeit schwer: Die Entfernungen sind groß, die Sicherheitslage prekär.

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Ein Junge im Flüchtlingslager Dori weint am Rock seiner Mutter (das Bild wurde im Juli aufgenommen).

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