Flüchtlingslager in Kurdistan - DER SPIEGEL
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Dohuk in Kurdistan Flüchtlinge in der Mehrheit

Im kurdischen Dohuk, im Nordirak, leben inzwischen so viele Flüchtlinge wie Einheimische. Die Menschen kommen trotzdem gut miteinander klar.
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Flüchtlingscamp Domiz I, in der kurdischen Stadt Dohuk im Nordirak: Hier leben derzeit etwa 35.000 Menschen, allesamt Kurden.

Foto: GIZ/ Kirchgessner
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Lokman Mahmud lebt hier seit drei Jahren. Er ist aus Damaskus vor den Bomben des syrischen Regimes geflohen.

Foto: Hasnain Kazim
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Die meisten Menschen in den Flüchtlingslagern in Dohuk fühlen sich wohl, beklagen aber, dass sie immer weniger Lebensmittelhilfen erhalten. Manche denken über eine Flucht nach Europa nach.

Foto: Hasnain Kazim
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Aamir Sabri lebt mit seiner Familie seit vier Jahren in einem Flüchtlingslager in Dohuk. Er hat sich darauf eingerichtet, für längere Zeit hierzubleiben. Sein Geld verdient er als Techniker in der Wasserpumpstation des Camps.

Foto: Hasnain Kazim
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Der Lebensalltag der Kinder ist vergleichbar mit dem in den Dörfern der Region. Sie besuchen eine Schule im Camp und spielen am Nachmittag miteinander. Am liebsten Fußball.

Foto: Hasnain Kazim
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Blick auf Dohuk: In der Stadt leben etwa eine halbe Million Einheimische und knapp 650.000 Flüchtlinge aus Syrien und aus dem Irak.

Foto: Hasnain Kazim
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Nasrin Ilyas ist Jesidin. Sie sagt, sie könne nicht mehr zurück in ihr Dorf im Sindschar-Gebirge, weil sie Angst vor ihren früheren arabischen Nachbarn habe, die sich dem "Islamischen Staat" angeschlossen hätten.

Foto: Hasnain Kazim
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Die Stimmung ist angespannt. Die Kampftruppen der Kurden, die Peschmerga, werden verehrt. Selbst Kinder tragen militärisch anmutende Kleidung.

Foto: Hasnain Kazim
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Zeltbau auf Deutsch: Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bauen jesidische Flüchtlinge Großzelte in den Flüchtlingscamps auf.

Foto: Hasnain Kazim
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Alltag im Flüchtlingslager: Manche Menschen sind mit dem Auto geflüchtet, es steht nun im Camp vor dem vier mal vier Meter großen Zelt, das sich maximal sieben Personen teilen müssen.

Foto: GIZ/ Kirchgessner
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In den Camps gibt es einen Markt, viele Flüchtlinge eröffnen ein kleines Geschäft - wie hier einen Schuhladen -, um etwas Geld zu verdienen.

Foto: GIZ/ Kirchgessner
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Die meisten Männer suchen sich einen Job in der Stadt, als Kellner, Putzmann oder Bauarbeiter. Weil es so viele Flüchtlinge in Dohuk gibt, werden Aufträge nur tageweise vergeben. Oft gibt es keine Arbeit.

Foto: GIZ/ Kirchgessner
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Flüchtlingslager Shariya, nahe Dohuk: Hier leben etwa 18.000 jesidische Flüchtlinge, die Anfang August 2014 aus der Region Sindschar vertrieben wurden.

Foto: GIZ/ Kirchgessner
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?