Flüchtlingsunterkunft in Leipzig (Bilder) - DER SPIEGEL
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Leipziger Flüchtlingsunterkunft Ein beschämendes Haus

Leipzig hat sich einst ein dezentrales Wohnkonzept für Flüchtlinge auf die Fahne geschrieben, das bundesweit als vorbildlich gilt. Jetzt baut die Stadt ihre größte Massenunterkunft auf über 500 Plätze aus. Warum?
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Flüchtlingsheim in Leipzig: "Die Torgauer" heißt die Unterkunft. Benannt ist sie nach der Straße, an der sie liegt.

Foto: Jonas Schreijäg
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Marode Rohre: Das Gebäude soll demnächst saniert werden.

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Blick in den Innenhof: Bisher bietet das Heim Platz für 295 Flüchtlinge. Bald sollen mehr als 500 Menschen hier unterkommen.

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Ashraf Jabal (r.) zeigt den durchgelegenen Lattenrost seines Bettes: Er wird bald in eine eigene Wohnung ziehen.

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Graffiti am Hauseingang: Der alte Plattenbau sollte eigentlich gar nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden.

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Ein Zaun ums Gelände: Die Gegend an der Torgauer Straße ist ein Gewerbegebiet.

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Besucherschleuse am Eingang: Oberbürgermeister Burkhard Jung nannte die Zustände im Heim 2012 "kaum zumutbar".

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Die Stadt Leipzig hat es nicht geschafft, ihre beschämendste Flüchtlingsunterkunft entweder zu schließen oder rechtzeitig zu erneuern. "Wir hätten die Torgauer früher sanieren müssen", heißt es im Rathaus heute.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?