Flugdrachen Frachter mit Segelantrieb
Testfahrt bei ruhiger See: Die "MS Beaufort", ein ehemaliger Tonnenleger aus der DDR, wird von einem Flugdrachen gezogen.
Segeln bei Wellengang: Gerade bei stärkerem Wind muss der Antrieb mit dem Flugdrachen funktionieren, damit er sich wirtschaftlich lohnt - immerhin kostet er, je nach Größe, zwischen 350.000 und drei Millionen Euro.
80 Quadratmeter Segelfläche: Der neuartige Antrieb soll bis zu 50 Prozent Kraftstoff sparen.
Nicht immer weht Wind: Im Durchschnitt spart das Segel bis zu 20 Prozent Kraftstoff ein.
Volle Kraft voraus: Das Computerbild zeigt die "MS Beluga Skysails", die am 15. Dezember in Hamburg getauft wird, mit einem Flugdrachen.
Dieses Gerät ist mit 160 Quadratmetern doppelt so groß wie der Testdrachen. Laut Skysails sollen in Zukunft bis zu 2500 Quadrtatmeter große Segel eingesetzt werden.
Im Test auf der "MS Beaufort" hat sich der Drachen als geeigneter Hilfsantrieb herausgestellt.
Skysails-Gründer Stefan Wrage: Vor sieben Jahren nannten ihn viele noch einen "Spinner". Heute profitiert der 34-Jährige von der Klimadebatte und von hohen Ölpreisen.
Reeder Niels Stolberg: Der Unternehmer ist der erste Kunde von Skysails; er griff in der heißen Entwicklungsphase des Flugdrachens im Januar 2006 zu.