Fotostrecke Griechenlands Geisterflughafen
Verlassener Tower des Flughafens Hellenikon: Seit gut einem Jahrzehnt fristet Athens einstiges Drehkreuz der Luftfahrt ein tristes Dasein.
Rostende Flugzeuge und verfallene Gebäude säumen das Gelände.
Der Airport wirkt, als sei er dem Stephen-King-Roman "Langoliers" entsprungen. Wie gefangen in einer Zeitschleife. (Im Bild: das ehemalige Flughafen-Terminal Ost)
Verrostetes Olympic-Airways-Logo: Das Gelände ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters dreimal so groß wie das Fürstentum Monaco.
Verlassener Taxi-Stand: In den Sechzigerjahren war der Flughafen eine Ikone des Jetsets. Seinerzeit...
...war noch der Schiffsmagnat Aristoteles Onassis Chef von Olympic Airlines - und sorgte zusammen mit seiner Geliebten, der Operndiva Maria Callas, für Schlagzeilen.
Nun soll ein Sieben-Milliarden-Euro-Plan das Gelände wieder nutzbar machen.
Lamda Development - eine Firma, die von der mächtigen Latsis-Familie kontrolliert wird - und ein Konsortium mit Firmen aus Abu Dhabi und China wollen auf dem Gelände ein Tourismusresort bauen.
Das Café im Nirgendwo müsste dann weichen.
Die Anzeigetafeln, die auf lang vergangene Flüge hinweisen, würden dann endgültig erlöschen, ...
... die alten Kofferplaketten verschwinden, ...
... ebenso die verfallenen Flugtickets.
Und die Ruinen im Ankunftsbereich würden endlich abgerissen.
Im März hat das Konsortium in einem ersten Schritt bereits 915 Millionen Euro investiert und das Gelände damit für 99 Jahre gepachtet.