Fluglotsen: Kontrolle mit Kugelschreiber und Headset - DER SPIEGEL
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Fluglotsen Kontrolle mit Kugelschreiber und Headset

Fünf Tage dauert die Eignungsprüfung zum Fluglotsen. Dabei scheitern 19 von 20 Bewerbern schon beim ersten Test. Josephine Partzsch, 25, hat bestanden - und darf sich auf einen Arbeitsplatz ohne Fenster freuen. Jetzt muss sie nur noch herausfinden, wo Mambu liegt.
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Landkarte für den Himmel: Josephine Partzsch, 25, wird von der Deutschen Flugsicherung zur Fluglotsin ausgebildet - an einem Simulator. Auf der Karte sieht man den Sektor, für den sie in der Übung zuständig ist, mit Flugrouten und Wegpunkten. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre. mehr...

Foto: Verena Töpper
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Kugelschreiber statt Tastatur: Josephine Partzsch beschriftet einen Kontrollstreifen. Darauf sind alle relevanten Daten zum Flug vermerkt, zum Beispiel die Flugnummer, der Typ des Flugzeuges, der Start- und Zielflughafen und die Höhe und Zeit, zu der das Flugzeug in den Sektor einfliegen wird. Wenn Partzsch dem Piloten einen Befehl gibt, notiert sie ihn sofort auf dem Streifen. So behält sie die Übersicht, welche Anweisung sie welchem Piloten gegeben hat. Mit Kugelschreiber geht das schneller als mit einem Computerprogramm.

Foto: Verena Töpper
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Punkte in Bewegung: So sieht der Bildschirm aus, mit dem Josephine Partzsch täglich arbeitet. Die gelben Zahlen und Buchstaben sind Flugzeuge.

Foto: DFS Deutsche Flugsicherung
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Funkverkehr zum Üben: Der Arbeitsplatz im Simulator sieht genauso aus wie im echten Kontrollraum. Über das Headset kommuniziert die Fluglotsenschülerin mit den Piloten im Raum nebenan - auch sie sind noch in der Ausbildung.

Foto: Verena Töpper
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Wie im Kino: Hier werden die Kollegen von Josephine Partzsch ausgebildet, die später im Tower arbeiten wollen. Auf der 360 Grad-Leinwand wird ein Flughafen simuliert, Flugzeuge starten und landen, das Licht verändert sich, sogar Unglücke können eingeblendet werden.

Foto: DFS Deutsche Flugsicherung
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Arbeitsplatz im Grünen: Die Deutsche Flugsicherung hat ihren Sitz in Langen, 17 Kilometer vom Frankfurter Flughafen entfernt. Hier werden die angehenden Fluglotsen die ersten eineinhalb Jahre ausgebildet.

Foto: Verena Töpper
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Fensterlos: Vom Kontrollraum in Langen aus überwachen die Centerlotsen den unteren Luftraum, etwa von Düsseldorf. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung ist dies die größte Radarkontrollzentrale in Europa.

Foto: Verena Töpper
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Tower in Düsseldorf: Fluglotsen werden dringend gesucht. Der Job bietet einiges, verlangt aber auch viel - etwa räumliches Vorstellungsvermögen, ein gutes Gedächtnis, Konzentration. Ab in den Tower: . Testen Sie, ob Sie das Zeug zum Fluglotsen haben. mehr...

Foto: Oliver Berg/ dpa
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