Fluglotsen-Streik - DER SPIEGEL
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Fluglotsen-Streik Als uns Honecker den Urlaub rettete

"Tower-Terror", "Gang-Methoden", "Erpressung": Ein wochenlanger Streik machte im Sommer 1973 die Fluglotsen zu Deutschlands meistgehasster Berufsgruppe, 40.000 Flüge fielen aus. Am Ende half die DDR aus und die Streikenden mussten Schadensersatz in Millionenhöhe zahlen.
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Flugsicherung: Fluglotsen in Frankfurt/ Main im Jahr 1973 bei der Sicherung des Unteren Luftraums. Die verbeamteten Lotsen protestierten mit Dienst nach Vorschrift mehrere Wochen lang für eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen.

Foto: Erika Sulzer-Kleinemeier
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SPIEGEL-Titel 28/1973: Am 9. Juli 1973 widmete der SPIEGEL seine Titelgeschichte dem bereits seit Wochen andauernden Bummelstreik der Fluglotsen. Die Bundesregierung wollte sich von den hochspezialisierten Beamten der Flugsicherung nicht erpressen lassen und reagierte mit Strafanzeigen und Drohungen gegen die Lotsen.

Foto: DER SPIEGEL
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Blick in den Kontrollturm am Flughafen Hannover im Juli 1973. Die deutschen Fluglotsen beklagten sich unter anderem darüber, dass sie im Gegensatz zu ihren US-Kollegen nur rund die Hälfte des Gehalts bekamen.

Foto: Pospizil
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Flugplan Hamburg: Mindestens 40.000 Flüge fielen im Sommer 1973 während des Bummelstreiks der Fluglotsen in Deutschland aus. Sie forderten Erschwerniszulagen aufgrund unzumutbarer Arbeitsbedingungen. Reisende wurden mit Sonderaushängen auf die geänderten Flugpläne aufmerksam gemacht - oftmals mit dem lapidaren Hinweis "gestrichen".

Foto: Kai Greiser
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