Flugphysik Günstiger zum Mars
Ziel Roter Planet: Bei bisherigen Flügen zum Mars haben unbemannte Raumschiffe den sogenannten Hohmann-Transfer genutzt. Mars und Erde müssen in einer bestimmten Konstellation zueinander stehen, damit das Raumschiff etwa sechs Monate später sein Ziel erreicht.
Mögliche Basis auf dem Roten Planeten (Zeichnung): Eine Marsmission birgt viele Herausforderungen: der lange Flug, die großen Mengen Ausrüstung, die kosmische Strahlung. Zumindest für den Flug glauben Forscher nun eine bessere Lösung gefunden zu haben.
Landung auf dem Mars (Zeichnung): Die von den Forschern Topputo und Belbruno vorgeschlagene Flugbahn käme ganz ohne Bremsmanöver aus und könnte so bis zu 25 Prozent Treibstoff einsparen.
Landendes "Orion"-Raumschiff (Zeichung): Bei dem länger als 400 Tage dauernden Aufenthalt müssen die Astronauten sämtliche auf dem Mars verfügbaren Ressorcen nutzen - etwa Stickstoff und CO2 aus der Atmosphäre und Wassereis von den Polkappen.
Blick in die "Orion"-Kapsel: Genetisch veränderte Mikroben könnten Kraftstoffe, Biopolymere für 3D-Drucker, Nahrung und Arzneimittel synthetisieren.
Annäherung an Raumstation (Zeichnung): Die Missionen zum Mond und zum Mars könnten von der ISS aus starten.
"Orion" angedockt an der Raumstation ISS: Die neue Flugroute zum Mars würde flexiblere Starts ermöglichen. Es gäbe keine engen Zeifenster mehr, in denen eine Rakete abheben müsste.
Mars-Landung (Zeichnung): Der Hinflug dauert mindestens sechs Monate. Er würde sich bei der neuen Methode sogar leicht verlängern.
Rückkehr zum Mond (Zeichnung): Als ersten Schritt plant die Nasa Flüge und Landungen auf dem Mond - mit dem neuen Raumschiff "Orion".