Flutgebiet: Die Kinder von Multan - DER SPIEGEL
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Flutgebiet Die Kinder von Multan

100.000 Neugeborene werden nach Einschätzung von Hilfsorganisationen in den kommenden Tagen in Pakistans Katastrophengebieten zur Welt kommen. Medizinische Versorgung gibt es kaum, von Glück kann schon reden, wer ein Zeltdach über dem Kopf hat.
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Saida Shahzad brachte ihre Tochter ohne ärztliche Hilfe zur Welt, in einem Zeltlager für Flut-Flüchtlinge nahe dem Dorf Baseera im Südpunjab.

Foto: Hasnain Kazim
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Die kleine Dua Shahzad, geboren am 23. August. Ihre Mutter Saida ist stolz auf ihre dritte Tochter. "Es ist alles dran", sagt sie. "Vom Kopf...

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... bis zu den Füßchen."

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Wie in fast allen Lagern existieren Listen mit den Namen der Schwangeren. Nach Schätzungen von Hilfsorganisationen werden in den kommenden Tagen mindestens 100.000 Kinder in den Notunterkünften und in den Überschwemmungsgebieten geboren. Ein großer Teil von ihnen ist gefährdet, sollten Hilfsgüter wie Lebensmittel und Medikamente nicht bald alle Katastrophenregionen erreichen.

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Die Neugeborenen Mohammed Farhan und Mohammed Ramzan.

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Mohammed Ramzan ist stolz auf seine Frau und auf seine Schwester: Beide haben in dem Lager ihre Kinder zur Welt gebracht. Die Geburten der beiden Jungen am 13. und 20. August lassen das Leid, den Verlust des Familienhauses in den Wassermassen, für einen Moment vergessen.

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Die Mütter der beiden Jungen Mohammed Farhan und Mohammed Ramzan sitzen mit ihren Neugeborenen in einer Notunterkunft für Flutopfer in Multan. In der Großstadt im Süden der Provinz Punjab gibt es derzeit 22 solcher Camps.

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