Flutkatastrophe Horrorszenen im Ferienparadies
Helfer bergen auf der Insel Kor Khao im Süden Thailands immer mehr Leichen. Die Toten müssen wegen der Seuchengefahr möglichst schnell bestattet werden
In Khao Lak (Thailand) sind Hilfslieferungen mit Kleidung für die Opfer der Flutwelle eingetroffen. Viele Überlebende haben all ihr Hab und Gut verloren, ihre Häuser wurden von den Wassermassen fortgespült
In der thailändischen Stadt Krabi stapeln sich leere Särge. Freiwillige Helfer unterstützen die Einsatzkräfte beim Bergen der vielen Leichen
Rettungskräfte aus Deutschland und Taiwan helfen ihren thailändischen Kollegen bei der Suche nach Opfern in den zerstörten Ferienanlagen von Khao Lak. Viel Hoffnung auf Überlebende unter den Trümmern gibt es allerdings nicht
Von der Katastrophe beinahe ungerührt scheinen Touristen ihren Urlaub am Strand auf der Ferieninsel Penang im Nordosten Malaysias zu genießen - obwohl das Schild, das ein Hotel aufgehängt hat, explizit davon abrät, den Strand zu nutzen oder schwimmen zu gehen. Malaysia ist nicht so stark von der Flutwelle betroffen wie andere Länder in Südasien, aber auch hier kamen mindestens 65 Menschen ums Leben
Der Tsunami spülte auf der thailändischen Insel Phi Phi Boote an den Strand, riss Menschen ins Meer und zerstörte ganze Ferienanlagen
Verwüstungen auf Phi Phi: Was einst ein Paradies für Urlauber war, ist nun beinahe dem Erdboden gleichgemacht
Von einem Hubschrauber aus offenbart sich das Ausmaß der Zerstörung auf der thailändischen Insel Phi Phi. Die Welle brach mit voller Wucht über die Küstenregionen herein
Ein deutscher Tourist, der die Katastrophe überlebte, sitzt völlig erschöpft am Flughafen von Phuket und wartet auf seinen Transport nach Bangkok. Seine Frau hat er in der Flutwelle verloren
In dem zerstörten Ort Ban Khuk Khak nahe Khao Lak liegen Dutzende Leichen auf dem Boden. Helfer finden immer mehr Tote in den Trümmern
Der Tsunami verwüstete ganze Küstenregionen. Viele Gebäude wurden - wie hier in der Stadt Galle auf Sri Lanka - komplett zerstört
Anwohner suchen im thailändischen Pang-Nga nach vermissten Angehörigen. Retter hoffen durchkämmen unterdessen die Strände in der Hoffnung, doch noch Überlebende zu finden
In der Ferienanlage "Orchid Ressort" in Khao Lak (Thailand) haben die Wassermassen verheerende Schäden angerichtet. Autos wurden übereinander getürmt, Menschen ins Meer gerissen. In der Anlage verbrachten viele Schweden ihren Urlaub, nach schwedischen Regierungsangaben werden über 1000 Landsleute vermisst
An Pinnwänden hängen Angehörige Bilder und Beschreibungen der Vermissten auf. Tausende sind noch verzweifelt auf der Suche nach verschwundenen Freunden oder Familienmitgliedern
Die Flutwelle schleuderte diesen Personenzug in Telwatte (Sri Lanka) von den Gleisen. In der Bahn befanden sich rund 1000 Menschen, viele davon sind tot oder vermisst
Die Boote im Hafen der Stadt Galle auf Sri Lanka sind durcheinander gewirbelt wie Spielzeug. Die Welle hat die Schiffe zerschmettert
In Nagapattinam (Indien) bewegen sich die Menschen mit Booten fort. Wegen des beißenden Verwesungsgestanks tragen sie Mundschutz
In der indischen Stadt Nagapattinam streunt eine herrenlose Ziege durch die Trümmerlandschaft. Die gewaltige Welle hat von der Straße kaum etwas übrig gelassen
Im thailändischen Phuket heben Hilfskräfte mit einem Kran einen Lastwagen aus einem eingestürzten Kellergeschoss. Vor der Katastrophe stand hier ein Einkaufszentrum
Eine Frau aus der indischen Stadt Cuddalore beobachtet, wie ein Baufahrzeug die Überreste ihres Hauses wegräumt. Vielen Menschen ist außer ihrem Leben nichts geblieben
Stark beschädigtes Haus in der indischen Stadt Cuddalore, 180 Kilometer südlich von Madras: Die Flutwelle riss Wände um, schleuderte das Mobiliar umher und hob Türen aus den Angeln
Thailändische Hilfskräfte bergen Leichen aus den Trümmern in der Stadt Bang Niang, 115 Kilometer nördlich von Phuket
Ein überlebender Deutscher umarmt einen thailändischen Angestellten in Khao Lak. Glücklich ist, wer sein Leben retten konnte, auch wenn die Existenzgrundlage der Menschen in der Katastrophenregion meist zerstört ist
An der indischen Küste bei Nagapattinam werden unidentifizierte Leichen verbrannt. Behörden befürchten nach der verheerenden Flutwelle den Ausbruch von Seuchen
In der Stadt Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra läuft ein Mann über verstreute Trümmer. Weite Teile der Stadt sind zerstört
Ein Fischerboot ist von der Wucht der Welle auf eine Brücke im Hafen der indischen Stadt Nagapattinam, rund 350 Kilometer südlich von Madras, geschleudert worden
Trümmerwüste in der indischen Stadt Nagapattinam: Ein Mann sitzt in den Überresten seines Hauses, das von der gigantischen Flutwelle komplett zerstört wurde
Hilfsbereitschaft im thailändischen Bangkok: Tausende Menschen lassen sich beim Stand des Roten Kreuzes registrieren, um Blut spenden zu können
Versorgungsengpass in der indonesischen Stadt Banda Aceh auf Sumatra: Hunderte Menschen stehen an, um Benzin zu ergattern
Verwüstungen in Banda Aceh: Die Bewohner kämpfen sich durch die Trümmer. Wo einst ihre Häuser standen, ist nur noch Schutt
Tote in einer Moschee in Banda Aceh: Überlebende suchen unter den Leichen nach Freunden und Angehörigen
Bild des Grauens: Inmitten von Trümmerteilen treiben Dutzende Leichen in der Nähe des Hafens von Banda Aceh
Zerstörtes Café in Patong Beach auf der thailändischen Insel Phuket: Die Wucht der Flutwelle schleuderte ein Auto in den Eingang des Gebäudes
Erdbebenopfer in der indonesischen Provinz Aceh: Hunderte Flüchtlinge sind auf dem Weg zu einem Militärflugzeug, das sie aus der Krisenregion bringen soll. Experten befürchten den Ausbruch von Seuchen in den Katastrophengebieten
Bittere Suche: Ein Helfer hat die Pässe zweier Kinder aus Finnland in den Trümmern eines Hotels in Khao Lak (Thailand) gefunden. Die Gesichter vergleicht er nun mit denen der Todesopfer
In der indonesischen Stadt Banda Aceh wurde ein Reisebus von der Welle einfach umgerissen. Die Region lag am nächsten am Epizentrum des verheerenden Bebens