Foldscope: Billig, robust, faszinierend - DER SPIEGEL
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Foldscope Billig, robust, faszinierend

Es ist spottbillig, passt in jede Hosentasche und kann winzige Dinge bis zu 2000-fach vergrößern: Beim Bau eines neuen Mikroskops haben sich Forscher von japanischer Papierfaltkunst inspirieren lassen. Dem Gerät macht es nichts aus, wenn man auf ihm herumtrampelt.
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Verschiedene Zelltypen unter dem Foldscope: Obwohl das Papiermikroskop, das Forscher um Manu Prakash von der Stanford University in Kalifornien entwickelt haben, extrem billig ist, liefert es bis zu 2000-fache Vergrößerungen.

Foto: Foldscope Team
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Herstellung der Mikroskope: Moderne Techniken hätten es möglich gemacht, Mikrolinsen sehr günstig in großer Menge zu produzieren, erklären die Wissenschaftler.

Foto: Foldscope Team
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Einfachste Bauteile: Zur Beleuchtung in ihrem Foldscope dient eine LED-Lampe, die nur eine Knopfzelle als Energiequelle benötigt. Sie liefert bis zu 50 Stunden Strom für die Beleuchtung. Unter freiem Himmel genügt jedoch meistens das Tageslicht.

Foto: Foldscope Team
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Kinderleichter Bau: Die Erfinder werben damit, dass das Mikroskop in zehn Minuten zusammengebaut und einsatzbereit sein kann. Man muss keine Bedienungsanleitung lesen, verschiedene Farben erklären, was an welche Stelle kommt.

Foto: Foldscope Team
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Foldscope unter Wasser: Das Gerät ist außergewöhnlich robust. Die Forscher werben damit, dass man das Foldscope notfalls aus dem dritten Stock eines Gebäudes werfen kann - ohne dass es Schaden nimmt. Auch wenn darauf herumgetrampelt wird, geht das Papiermikroskop nicht kaputt. Selbst unter Wasser macht das Foldscope eine gute Figur.

Foto: Foldscope Team
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Feldtest in Uganda: Als Einsatzgebiete für das Mini-Mikroskop sehen die Forscher etwa Feldstudien, also Untersuchungen außerhalb des Labors. Ökologische Analysen, biologische Forschung und medizinisches Screening seien damit vor Ort möglich.

Foto: Foldscope Team
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