Ford Focus Turnier Der Quotenbringer
Längenzuwachs: Der Radstand des Ford Focus Turnier bleibt gegenüber dem fünftürigen Modell gleich. Allerdings wächst die Karosserie um 20 Zentimeter, was vor allem dem Laderaum zugute kommt.
Frontansicht wie beim Konzernbruder: Der Kombi ist das wichtigste Modell der Focus-Familie. Er soll den Planungen zufolge mehr als die Hälfte der Verkäufe ausmachen. Es bot sich also an, die Variante schnell auf den Markt zu bringen.
Knopfsalat: Viele Assistenzsysteme bietet Ford für den Focus an. Wer das Auto üppig ausstattet, erhält einen Wagen mit einer kaum noch zu überblickenden Vielfalt an Tasten und Knöpfen und Schaltern auf dem Lenkrad und ringsum auf der Armaturentafel.
Senfgelb ins Familienglück: Der Ford Focus Turnier ist ein praktisches Alltagsauto, was vor allem am großzügigen Laderaum liegt. Bis zu 1515 Liter Gepäck können im Heck untergebracht werden, wenn die Rücksitzlehnen umgeklappt sind.
Flotter Motor: Der Top-Benziner der Baureihe entwickelt 182 PS und verbraucht laut Datenblatt lediglich 6,0 Liter Sprit je 100 Kilometer. Ganz so günstig wird sich das Auto in der Realität nicht bewegen lassen.
Steiler Abschluss: Die Kehrseite des Ford Focus Turnier ist einerseits ruhig und beinahe klassisch, aber doch nicht langweilig geraten. Das Auto sieht richtig gut aus von hinten.
Enttäuschung auf den zweiten Blick: Niedrige Ladekante, viel Platz, ebener Ladeboden - die wesentlichen Dinge im Fond des Ford Focus Turnier stimmen. Allerdings fehlen kleine aber oft nützliche Details wie Taschenhaken, ein kleines Extrafach oder ein System, mit dem sich das Ladegut im Heck ordentlich sortieren und fixieren lässt.
Kundenfänger: Während Opel den Kombi-Beinamen Caravan über Bord warf und die Autos mit dem langen Heck nun Sportstourer nennt, bleiben die Kölner bei der gewohnten Nomenklatur.