Ford Granada: Gute Reise - DER SPIEGEL
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Ford Granada Gute Reise

Wenig Geld, aber trotzdem Lust auf einen Oldtimer? Kein Problem - es gibt sie nämlich, die Schnäppchenschlitten. Diesmal: der Ford Granada, eine Limousine wie aus dem Bilderbuch.
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Dickschiff: Mit seinen rund anderthalb Tonnen Leergewicht war der Ford Granada in den Siebzigerjahren ziemlich schwer.

Foto: Hans-Uwe Hochstein / AHS-Autodienst, Castrop-Rauxel
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Vier Türen und ein Stufenheck: So sahen Reisewagen früher aus.

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Der Consul war die einfacher ausgestattete Variante, konnte aber auch mit potentem Sechszylinder geordert werden.

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Schon 1975 trat der Consul wieder ab, an seine Stelle trat der Granada L.

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Bei den Baureihen Mk1 und Mk2 war der Granada auch als Zweitürer erhältlich.

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Der Kofferraum der Limousine schluckt eine Menge. Wer mit einem Granada liebäugelt, sollte unbedingt den Teppich lupfen ¿ die Bleche darunter gammeln gerne.

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Das Fastback-Coupé ist eine Schönheit für sich. Beim Hüftschwung erkennt man US-amerikanische Vorbilder wie Dodge Charger oder Ford Mustang wieder.

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Die Motoren gelten durchweg als robust. Allerdings brauchen die Vergaser-Modelle im Alter Pflege.

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Kurbelfenster und Knüppelschaltung: Im Ford Granada war noch Handarbeit gefragt. Gegen Bestellung gab es allerlei Komfortextras wie Automatikgetriebe oder Klimaanlage.

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Limousinen gibt es noch etliche auf dem Markt, Kombis sind rarer.

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Beim Mk1 (r.) war der Chromschmuck üppig, der Mk2 war nüchterner gezeichnet.

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Gegen Aufpreis konnte man auch eine Scheinwerferreinigungsanlage bestellen.

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Der Granada Turnier war seinerzeit einer der größten Kombis auf dem Markt.

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Die Feuerwehr orderte den Granada häufig als Fahrzeug der Einsatzleitung.

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In der gehobenen Mittelklasse maß sich der Granada mit Konkurrenten wie Mercedes Strich-Achter (später W123), Opel Senator oder Volvo 240/260.

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