Formel 1 Regenchaos in Japan
Überschattet wurde der Grand Prix in Japan von einem schweren Unfall, in den unter anderem Adrian Sutil verwickelt war.
Während der Bergung von Sutils Sauber war der nachfolgende Marussia-Pilot Jules Bianchi gegen den Abschleppwagen geprallt.
Der Franzose wurde mit dem Rettungswagen abtransportiert, nähere Informationen über seinen Gesundheitszustand gab es zunächst nicht. Laut eines Sprechers des Automobil-Weltverbandes Fia soll Bianchi nicht bei Bewusstsein gewesen sein. Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci sagte einen Pressetermin ab und begleitete Bianchi in die Klinik.
Vor dem Start suchten die Fahrer und ihre Teams Schutz unter Zelten. Trotz heftigen Regens sollte der Start planmäßig stattfinden.
Pünktlich um 8 Uhr deutscher Zeit gingen die Fahrer auf die Strecke - allerdings hinter dem Safety-Car.
Nach zwei Runden kam die rote Flagge. Das Rennen wurde abgebrochen.
Die Fahrer mussten zurück in die Boxengasse.
Nach zehn Minuten Unterbrechung ging es zurück auf die Strecke, wieder hinter dem Safety-Car.
Technischer Defekt: Für Fernando Alonso und seinen Ferrari war das Rennen bereits während der Safety-Car-Phase gelaufen.
Nach insgesamt neun Runden wurde die Strecke freigegeben. Nico Rosberg führte das Feld vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton an.
Sebastian Vettel arbeitete sich in seinem Red Bull Stück für Stück nach vorn. Er machte vier Plätze gut.
An der Spitze des Feldes lieferten sich die beiden Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton einen Zweikampf. In Runde 29 konnte Hamilton an Rosberg vorbeiziehen.
Rosberg bekam danach nur noch das Rücklicht seines Teamkollegen zu sehen. Nach 44 teils chaotischen Runden stand fest: Hamilton war der Sieger von Suzuka.