Großer Preis von Großbritannien Kluge Strategie im Regen
Küsschen links, Küsschen rechts: Lindsey Vonn besuchte vor dem Start des Großen Preises von Großbritannien den WM-Führenden Lewis Hamilton an dessen Boliden.
Ob es an der Schmuserei mit der Skirennfahrerin aus den USA gelegen hat? Hamilton jedenfalls verpennte den Start. Von der Poleposition gestartet, fiel der Brite auf Rang drei zurück. Beide Williams, hier Felipe Massa, zogen an dem Weltmeister vorbei.
Auch Nico Rosberg im zweiten Mercedes kam schlecht weg, fiel auf den vierten Rang zurück.
An der Spitze fuhren Massa und Valtteri Bottas - bis zu den ersten Boxenstopps. Mercedes holte Hamilton zuerst herein. Der Brite kam vor Massa zurück, blieb nach Bottas' Stopp auch vor dem Finnen. Platz eins war die Belohnung. Und Rosberg? War der Verlierer dieser Phase.
Der Deutsche blieb Vierter hinter den Williams und verlor so Zeit auf den WM-Konkurrenten Hamilton.
Mit derlei Problemen hatte Jenson Button im McLaren mal wieder nichts zu tun. Auch in England schied der Ex-Weltmeister aus. Zuvor hatte offenbar ausgerechnet Fernando Alonso Button aus dem Rennen befördert.
Als leichter Regenschauer einsetzte, schlingerte so mancher auf der Strecke. Lohnten sich Regenreifen? Die meisten Fahrer entschieden sich zunächst dagegen. Rosberg zog immerhin noch an beiden Williams vorbei, kam so auf Rang zwei.
Der Niederschlag wurde aber stärker, auch das Spitzenquartett holte sich Intermediates. Hamilton blieb dadurch vorne, Rosberg Zweiter. Sebastian Vettel im Ferrari schob sich allerdings vor Massa, weil er früher in die Box gekommen war.