Formel 1: Jetzt wird wieder getestet - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Zeit der Prüfungen

In der Formel 1 haben die Testfahrten für die neue Saison begonnen. Nach den ersten Resultaten könnte sich ein spannendes Jahr im Titelkampf abzeichnen. Mit Vorteil Ferrari.
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Seit bei den Motoren zur Saison 2014 die Hybrid-Technologie eingeführt wurde, gewann Mercedes sämtliche WM-Titel. Und der Motor war dabei stets der entscheidende Erfolgsgarant. Ob das in der Saison 2019 auch so bleibt? Das ist nach den Testfahrten noch nicht zu beantworten, aber es spricht einiges dafür, dass die Konkurrenz aufgeholt oder gar überholt hat. Hinzu kommen die aerodynamische Regeländerungen, die Mercedes bremsen sollen.

Foto: Dan Istitene/ Getty Images
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Ferrari war der große Gewinner der ersten Testwoche in Barcelona. Sebastian Vettel und Charles Leclerc spulten zuverlässig ihre Runden ab, der neue Rennwagen machte keinerlei Probleme, und im bereinigten Klassement lag Ferrari vorne. In der zweiten Woche änderte sich das Bild. Es gab Probleme mit dem Kühlsystem, Vettel baute einen Unfall, und so verlor Ferrari viele Teststunden.

Foto: ALBERT GEA/ REUTERS
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Red Bull gehört auch in dieser Saison zum Favoritenkreis. Max Verstappen ist unbestritten das größte Talent im Fahrerfeld, der Niederländer muss aber konstanter werden. Neu an seiner Seite: Pierre Gasly, der von Toro Rosso zum Schwesterteam gewechselt ist. Ähnlich wie Mercedes hielt sich Red Bull bei der Zeitenjagd in Barcelona zurück. Trotzdem war schnell klar: Die Zusammenarbeit mit Honda funktioniert.

Foto: Dan Istitene/ Getty Images
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Es klingt hervorragend: Renault fuhr in der ersten Testwoche die absolute Bestzeit. Doch wer die Zeitenjagd in Barcelona genau verfolgt hat, weiß, was die Runde von Nico Hülkenberg wert war. Der Deutsche fuhr auf der weichsten Reifenmischung, was im Vergleich zur Konkurrenz deutlich über eine Sekunde Vorsprung ausmachte. Renault, auch wegen der Verpflichtung von Daniel Ricciardo, will in dieser Saison die Lücke zu den Topteams schließen. Davon ist das Team noch ein gutes Stück entfernt.

Foto: David Davies/ dpa
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Haas setzt auch 2019 auf die gewohnte Pilotenpaarung mit Romain Grosjean und Kevin Magnussen. In der ersten Woche kämpfte das US-Team mit technischen Problemen, glaubt mittlerweile aber alles im Griff zu haben. In den bereinigten Zeitentabellen der ersten Woche lag Haas auch ziemlich weit vorne, alle Teams sparten aber wie gewohnt mit Details zur Benzinmenge auf den schnellen Runden. Im Mittelfeld der Formel 1 sind noch viele Fragen ungeklärt.

Foto: ALBERT GEA/ REUTERS
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McLaren kann sich noch nicht komplett vom zweifachen Weltmeister Fernando Alonso trennen. Der Spanier gehört zwar nicht mehr zum Fahrerteam, wurde in Barcelona aber als Botschafter vorgestellt. Zu diesem Job sollen auch Testfahrten im Laufe der Saison gehören. Carlos Sainz und Lando Norris werden das interessiert verfolgen. McLaren wird 2019 sicher nicht um Siege mitfahren, daran ändert auch die Bestzeit von Sainz in der zweiten Testwoche nichts. Der Rückstand zur Spitze wird vermutlich über eine Sekunde betragen.

Foto: Joan Valls/ dpa
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Eigentlich wollen alle Teams bei Testfahrten möglichst viele Kilometer fahren, um viele Erfahrungen zu sammeln. Racing Point gelang das in Barcelona nur bedingt, der Nachfolger von Force India stand neben Williams am häufigsten in der Box. Das Team gab an, voll im Soll zu sein, doch der erfahrene Sergio Pérez äußerte bereits erste Sorgen.

Foto: JOSEP LAGO/ AFP
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Es steckt noch sehr viel Sauber drin, doch das Schweizer Team hat sich dank des neuen starken Partners Alfa Romeo umbenannt. Die Zusammenarbeit scheint gut zu funktionieren, Antonio Giovinazzi und Routinier Kimi Räikkönen wussten immer wieder mit guten Rundenzeiten zu überzeugen.

Foto: Mark Thompson/ Getty Images
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Toro Rosso geht mit zwei neuen Piloten in die Saison: Daniil Kvyat feiert nach einem Jahr Pause sein Comeback, zudem ersetzt Alexander Albon den zu Red Bull gewechselten Pierre Gasly. Diese Mischung aus Erfahrung und Unbekümmertheit scheint zu stimmen, Toro Rosso wusste mit ansprechenden Zeiten zu überzeugen.

Foto: Mark Thompson/ Getty Images
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Was für eine Blamage für Williams. Der Traditionsrennstall verpasste die ersten beiden Testtage komplett, und schon war die gute Stimmung, die das Comeback von Robert Kubica verbreiten soll, dahin. Zusammen mit George Russell soll der Pole Williams wieder ans Mittelfeld der Formel 1 heranführen, doch das dürfte nach den Eindrücken in Barcelona schwierig werden.

Foto: LLUIS GENE/ AFP
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