Forscher dokumentieren Evolution der Ankylosaurus-Keule - DER SPIEGEL
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Evolutionäre Aufrüstung Wie der Ankylosaurus zur Keule kam

Ankylosaurier kennt jedes Kind: Wie Kreuzungen zwischen Schildkröten und Gürteltieren sahen sie aus, und ihre berühmtesten Vertreter hielten Feinde mit einem mächtigen Keulenschwanz auf Abstand. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sie zu der Waffe kamen.
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Ziapelta sanjuanensis (Zeichnung): So stellt man sich einen typischen Vertreter der Ankylosaurier vor (er lebte vor ungefähr 73 Millionen Jahren). Tatsächlich war die "Keule" am Ende des Schwanzes eine späte Entwicklung und trat erst ungefähr neun Millionen Jahre vor dem Aussterben dieser Dinosaurier erstmals auf.

Foto: Sydney Mohr
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Gobisaurus (Zeichnung; er lebte vor ungefähr 90 Millionen Jahren): Mit sechs Meter Länge und rund 3,5 Tonnen Gewicht einer der größten Vertreter der Ankylosauridae - und weitgehend unbewaffnet.

Foto: Sydney Mohr
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Evolution des Schwanzes: Erst wackelte der Schwanz, dann nicht mehr - und dann wuchs daran ein Schlaggewicht: Paläontologen glauben, dass sich die Waffe der Ankylosaurier sukzessive entwickelt hat.

Foto: Victoria Arbour
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Verwandtschaft: Die engsten Verwandten der Ankylosaurier sind die Stegosaurier, mit denen zusammen sie die Gruppe der Eurypoda bilden. Auch Stegosaurier setzten als Verteidigungswaffe auf ihren Schwanz, der in ihrem Fall mit Dornen besetzt war.

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Cousins: Zur weiteren Verwandtschaft zählten auch die Ceratopsia - oft mit Halsschilden und mächtigen Hörnern bewehrte Dickhäuter. Die hält man für Herdentiere, die ähnlich wie heutige Büffel lebten. Anklyosaurier hingegen waren wohl Einzelgänger.

Foto: Royal Tyrrell Museum/ Art: Julius T. Csotonyi
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