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Schifffahrt in Griechenland Das schwierige Erbe von Onassis

Griechenlands Schifffahrt boomt, das Land eroberte den ersten Platz als Seefahrernation zurück. Doch die Reeder des Landes drücken sich vor gesellschaftlicher Verantwortung - die Matrosen sind trotz des Booms zum größten Teil arbeitslos.
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Containerschiff in der Ägais: Nach Berechnungen des Informationsdienstes Clarksons Research hat die griechische Handelsflotte den weltweit ersten Platz zurückerobert.

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Stapellauf der "Olympic Champion" in Kiel 1959: Vor allem mit solchen Öltankern machte Griechenlands legendärer Reeder Aristoteles Onassis sein Vermögen.

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Onassis-Jacht "Christina" im Jahr 1963: Zu den Extravaganzen des Schiffs gehörten Barhocker, die mit Walvorhaut bezogen wurden.

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Griechischer Supertanker "Kos": Nach dem Tourismus ist die Schifffahrt die wichtigste Branche Griechenlands. Dennoch sind Reeder nahezu komplett von der Steuer befreit - was angesichts der Finanzkrise auf wachsende Kritik stößt.

Foto: Ingo Wagner/ picture-alliance/ dpa
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Hafen von Piräus: Zwar bestellten griechische Reeder allein Anfang 2014 Schiffe im Wert von mehr als fünf Milliarden Euro, doch an den Matrosen des Landes geht der Boom weitgehend vorbei. Gut 70 Prozent von ihnen sind arbeitslos, weil Schiffe zunehmend ausgeflaggt und mit ausländischen Crews betrieben werden.

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Schiff vor Piräus 1982: Derzeit gibt es noch rund 14.000 griechische Matrosen. Zu Beginn der Achtzigerjahre beschäftigte die Branche noch mehr als 100.000 Menschen.

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Hafen von Thessaloniki: Trotz der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage in Griechenland wertete Premierminister Antonis Samaras den Rekord der Schifffahrtsbranche als Aufbruch. "Der Wiederaufbau unseres Landes wird zur See beginnen", versprach er.

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