"The last Sitting"-Fotograf Bert Stern gestorben
Auf ewig mit Marylin Monroe verbunden: Bert Stern, hier bei einer Austellung 2011, fotografierte die Diva kurz vor ihrem Tod. Die Aufnahmen machten ihn weltberühmt. Nun starb Stern im Alter von 83 Jahren in New York.
Nackt oder kaum verhüllt: Die Fotos der "Letzten Sitzung" von 1962 zeigen ein ganz neues Bild der Hollywood-Diva.
Zum 50-jährigen Todestag von Marilyn Monroe erschien 2012 ein Bildband ("Marilyn Monroe"), in dem sich Bert Stern (Fotos) gemeinsam mit Schriftsteller Norman Mailer (Text) dem Phänomen Marylin noch einmal widmen.
Das lieber nicht: Berühmt sind auch die Fotos der Session geworden, die Marilyn Monroe eigentlich nicht veröffentlicht sehen wollte. Sie durchkreuzte sie mit Nagellack oder zerkratzte sie mit einer Haarnadel.
Die Fotos leben von der vertrauten Beziehung, die Monroe und Stern in den drei Tagen im Hotelzimmer in Beverly Hills aufbauten.
"Ich liebe die Fotografie und die Frauen": Bert Stern in jungen Jahren.
Stern-Foto bei einer Hollywood-Raritäten-Auktion in Beverly Hills im Jahr 1998. In der Arte-Dokumentation "Bert Stern - The Man Who Shot Marilyn" sagte der Starfotograf: "Ich liebe Frauen und Fotografie." Auch an Monroe soll er großes Interesse gehabt haben.
Auf die Kunst: Bert Stern, der die Werbefotografie zur Kunstform machte, im Juni 2012 bei einer Ausstellung in Florenz.
Wertvolle Ware: Auf diesem Bild übergibt Stern (l.) 1981 in New York 5000 Dollar Belohnung an John Vassos, der ihm die Marilyn-Fotos zurückbrachte, die kurz zuvor gestohlen wurden.
Auch wenn ihn die Marylin-Fotos weltbekannt machten, fotografiert hat Stern auch jede Menge andere Hollywood-Schönheiten. 1964 lichtete er Sophia Loren am Rande der Dreharbeiten zu "The Fall of the Roman Empire" ab.
Bewegte Bilder: Stern machte auch einen vielbeachteten Dokumentarfilm. "Jazz on a Summer's Day" zeigte Szenen des 1958er Newport Jazz Festival, bei dem auch Louis Armstrong aufspielte.