Robert Häusser gestorben Farbe war ihm zu "geschwätzig"
Als erster Deutscher erhielt er den Hasselblad-Preis, den Nobelpreis der Fotografie - eine große Ehre für den auch international erfolgreichen Robert Häusser, dessen oft streng komponierte Schwarzweiß-Bilder als Klassiker gelten. Nun ist der gebürtige Stuttgarter im Alter von 88 Jahren gestorben.
Häusser mit einer seiner Fotografien von der Berliner Mauer: Er wurde 1995 als erster Deutscher mit dem Hasselblad-Preis ausgezeichnet, dem "Nobelpreis" seiner Zunft.
Foto: Ronald Wittek/ picture-alliance/ dpa
Robert Häusser arbeitete konsequent in Schwarzweiß. Farbe sei zu "geschwätzig", sagte er, der in seinen Bildkompositionen strenge geometrische Strukturen einsetzte.
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Die "F.A.Z." nannte Häusser 2001 einen "Monolith in der deutschen Fotolandschaft".
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