Fotograf Saul Leiter ist tot - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Saul Leiter ist tot Meister der Farbfotografie

Das Gelb der Taxis, das Rot von Coca-Cola: Der Fotograf Saul Leiter schuf ausdrucksstarke Bilder des New York der fünfziger und sechziger Jahre. Nun ist er im Alter von 90 Jahren gestorben.
1 / 8

Er setzte wie in "Window" von 1957 auf Unschärfe im Detail, verwischte Bewegungen und verfremdende Effekte und schuf so ausdrucksstarke, farbintensive Aufnahmen.

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
2 / 8

Schon früh entwickelte Leiter eine Liebe zur Schwarz-Weiß-Fotografie, hier zu sehen in "Sunday Morning", einer Arbeit von 2008.

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
3 / 8

Saul Leiters Motive waren die Schaufenster, Passanten, Autos, Schilder und immer wieder die Regenschirme in der unmittelbaren Umgebung seiner New Yorker Wohnung. (Hier: "Snow" von 1960)

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
4 / 8

Dort lebte er fast 60 Jahre lang. Geboren aber wurde Leiter in Pittsburgh. 1957 fotografierte er dieses Bild und veröffentlichte es unter dem Titel "Taxi".

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
5 / 8

Nach dem Willen seiner Eltern hatte er Rabbi werden sollen, doch seine Mutter schenkte ihm eine Kamera und begründete damit seinen späteren Lebensweg. 1957 schuf er "Through boards".

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
6 / 8

Leiter stieg auf zu einer der wichtigsten Figuren der New Yorker Schule. Der Künstlergruppe gehörten auch Poeten wie Allen Ginsberg und Jack Kerouac oder Musiker wie John Cage und Miles Davis an. Hier eine Arbeit von 1954 mit dem Titel "Foot on El".

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
7 / 8

Autodidakt Leiter veröffentlichte in den fünfziger Jahren erste Fotoserien in der damals sehr populären US-amerikanischen Illustrierten "Life". (Bild: "Dont Walk" von 1952)

Foto: Saul Leiter/ Courtesy Howard Greenberg Gallery
8 / 8

Ihm ging es aber nicht nur darum, gesellschaftliche Probleme abzubilden. "Ich glaube nicht, dass Elend tiefgründiger als Glück ist", sagte er.

Foto: Angelika Warmuth/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?