Fotografie Wedeln oder Flachlegen?
Models an der Wand: Polaroids der Models hängen bei einer Modenschau in New York am 8. September 2006 in New York backstage an einer Wand - für Fotos, die schnell verfügbar sein müssen, werden noch immer Polaroid-Kameras genutzt.
Polaroid-Erfinder: Eine frühe Polaroid-Aufnahme von Dr. Edwin Land, dem Erfinder der Polaroid-Fotografie, aus dem Jahr 1945
Das "Model 95": Die erste Polaroid-Kamera "Model 95" wurde in den USA ab November 1948 zum Preis von 89,50 Dollar verkauft
Edwin Land und sein Abbild: Dr. Edwin Land zieht das Zwischennegativ von einem großformatigen Polaroid-Trennbildfilm ab. Anfang der siebziger Jahre wurde der Trennbildfilm vom Integralfilm abgelöst, der ohne Zwischennegativ auskam.
Originale Funktionsskizze des Rollensystems der Land-Kamera "Model 95" und weiterer Polaroid-Kameras
Riesenkamera: Die größte je gebaute Polaroid-Kamera mit einem Bildformat von 24x10 Zoll. Drei dieser "Monsterkameras" werden in den USA bis heute von Fotokünstlern für besonders hochwertige Aufnahmen eingesetzt.
Edwin Land: Der Erfinder der Polaroid-Kamera 1947 am Firmensitz in in der Osborne Street in Cambridge, Massachusetts
Polaroid-Kamera "SX-70": 1973 wurde der Trennbildfilm vom neuen Polaroid "Integralfilm" SX 70 abgelöst. Die neuen Kameras für das SX 70-System schoben die belichteten Bilder unmittelbar nach der Aufnahme elektrisch heraus.
Polaroids in Farbe: Edwin Land präsentiert 1963 den Sofortbild-Farbfilm "Polacolor"
Titelstory: "Ein Genie und seine magische Kamera", titelte das Magazin "Life" im Oktober 1972 über Edwin Land. Das Foto zeigt Land bei einer Vorführung der Polaroid Kamera "SX-70".
Die Polaroid Kamera "Polaroid 600" (undatierte Aufnahme)
Mit der Polaroid Kamera "Swinger Model 20" kam ein etwas kompakteres Kameramodell auf den Markt
Die Polaroid Kamera "Spectra Onyx"
Polaroid Farbfoto von Gunther Winkle aus dem Jahr 1991 - der Verfasser des Textes zur Geschichte des Polaroids fotografiert selber gerne mit diesem Typ Kamera
Frühes Polaroid: Am 9. Mai 1949 entstand dieses Foto - es dokumentiert, wie ein Fotograf ein Polaroid von einer Frau aufnimmt. Erst im Jahr zuvor war die erste Polaroid-Kamera auf den Markt gekommen.
Hier ist deutlich zu sehen, wie sich ein Polaroid-Foto (hier ein SX 70) binnen vier Minuten nach und nach selber entwickelt
"Look at this!": Der US-amerikanische Komiker und Musiker Steve Allen (1921-2000) warb in den fünfziger Jahren für Polaroid-Kameras
Polaroid im Großformat: Jan Hnizdo zeigt ein Polaroid des dpa-Fotografen Oliver Stratmann, welches er mit seiner Polaroid- Großformatkamera aufgenommen hat. Der Prager Fotograf erstellt mit dieser Kamera, die in Europa einzigartig ist, Unikate im Format 50x60 Zentimeter.
Polaroid-Fan Patti Smith: Die amerikanische Ropcksängerin, die auch eine begeisterte Fotografin ist, macht ausschließlich Polaroids - hier am 9. Februar 2008 auf der "Berlinale"
Fotorealist: Der Maler Chuck Close bei der Arbeit. Hinter ihm ist ein 20x24 Zoll großes Polaroid zu sehen, welches ihm als Vorlage für sein Gemälde dient.
Polaroid als Lebenszeichen: Mitglieder der Roten Armee Fraktion (RAF) entführten am 5. September 1977 den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Als Lebenzeichen des Entführten schickten die Terroristen eine Polaroid-Foto.
Football-Star: Sinorice Moss, Spieler der New York Giants, posiert während eines Fotoshootings am 19. September 2006 im Giants-Stadion in East Rutherford, New Jersey - der Fotograf bannte den Moment auf Polaroid statt Zelluloid
Tausende von Polaroid-Fotos an einer Fotowand auf der Fotomesse "Photokina" in Köln im Jahr 2000
Polaroid-Kunst: Diese Polaroid-Collage von Alan Cummings wurde 2003 bei einer Celebrity- Kunstauktion im Chelsea Art Museum in New York City gezeigt
Polaroid-Werbung: Der Kamera- und Filmhersteller warb unter anderem mit dem Slogan "Show Your True Colours" für seine Sofortbildkameras
Italienischer Käfer: Straßen-Stilleben, festgehalten während eines Italienurlaubs
Der Polaroid-Gründer: Edwin Land in seinem Labor in Cambridge, Massachusetts
Scharfe Kurve: Polaroid-Closeup einer Gitarre
Statt Tatoos: Diese Polaroid-Portraits des Künstlers und seiner Frau wurden während des Trockenprozesses nachbearbeitet
Piepser-Portrait: Zwei Wellensittiche ganz nah - auf Polaroid
BYE BYE SX-70.1: SX-70 zusammenstellung, Flugzeugturbine, Portrait
BYE BYE SX-70.2: Auto, Kaleidoskopefilter-Portrait
BYE BYE SX-70.3: Hotel Kogge, Kaleidoskopeportrait
Pola Double Exposure: Doppelbelichtung auf einem Polaroid mit einer Zenza Bronica ETR-S 6x4.5. Rechts im Bild ein Entwicklungsfehler durch unvollständig verteilte Entwicklungsemulsion, vermutlich ist das Bild etwas ungleichmäßig durch die Quetschrollen gezogen worden.
Polaroid Double Feature: Hier sieht man sehr schön das Problem von Polaroid - es gab nur einen einzigen Abzug. Weil dieser Schnappschuss so gut gelungen war, wurde er noch einmal nachgestellt - und diesmal mit einer normalen Kleinbildkamera fotografiert.
Polaroid-Star Gimi: Sehr praktisch an den Polaroids war der weisse Rand unter den Abzügen. Dort konnte man alles Wissenswerte zum Bild festhalten. Es gab den Fotos schon fast etwas von einer Autogrammkarte. Auch wenn Gimi selbst natürlich nicht schreiben konnte.
Polaroid Stofftierband: Nicht nur Modefotografen und Modelscouts hielten mit Polaroid ihre Stars fest. Dies ist die Stofftierband, die meine Mutter als Kind in den Achtzigern arrangiert - mit E.T. am Casio. Die "instant gratification", die Polaroid schon damals bot, hatte auch für Kinder einen grossen Reiz.
Ins Weltall mit Spielbergs Ausserirdischen "E.T.": Im Vergnügungspark der "Universal Studios" konnte in den frühen 80er Jahren jeder Teenager für nur ein paar Dollar kurz in die Rolle des jungen Heldes Eliott von Spielbergs Kinoerfolg "E.T." schlüpfen und ein Polaroid von sich auf dem fliegenden BMX-Rad mit nach Hause nehmen
Schwimmbadtreppe mit Polaroid SX-70-Film fotografiert
Schwimmbadtreppe mit Polaroid SX-70-Film fotografiert
Farbige Stühle mit Polaroid SX-70-Film fotografiert
Es handelt sich um eine mechanisch manipulierte Polaroid-SX-70-Aufnahme vom PC-Bildschirm
crazy boy: Es handelt sich um eine Collage aus 20 Polaroid-SX-70-Bildern - ein von Lou König gebasteltes Pappmännchen wurde eingescannt und abschnittweise fotografiert
Polaroid-Manipulation: Mechanisch manipulierte Polaroid-600-Aufnahme, die sehr gut zeigt, dass es sehr farbenfrohe Polaroidbilder geben kann - ohne nachträgliche Bearbeitung am PC!
Irgendwo im Ostblock: Polaroid-Manipulation von Michael Rippl
POLAPOLA-Projekt: Das Projekt vom Bild im Bild existiert seit 1995, hatte seinen Anfang an einem Strand der Bretagne und umfasst momentan nahezu 200 Bilder. Die Motive reichen vom privaten Bereich über spezielle Orte bis hin zu besonderen allgemeinen Ereignissen.
Bild 1: das Urbild vom Strand Baie de Trespasses. Bild 2: das dritte Bild wenige Minuten später. Bild 3: der Tag nach dem 11. September. Bild 4: die Uhr der Eppendorfer Grill-Station (22.11.07)
Die vollständige Serie findet man unter: www.raumzeitfilter.de/polaroids.htm
Das Ende der Produktion der für dieses Projekt notwendigen Filme wird auch dieses Projekt sterben lassen. Vielleicht an dem Ort, an dem alles begann...
Selbstportrait: Es stammt aus einer Versuchsreihe mit einer Balcar-Blitzanlage. Da sich die SX-70 nicht exact steuern liess, musste ich sehr viel mit der Leuchtstärke "rumfummeln", was wieder zu Schwierigkeiten mit der Blitzsynchronität führte. Ausserdem waren die Hautöne jedesmal anders. Dennoch, das Ergebnis führte zu der beabsichtigten "farbigen s/w-Fotografie". Und im Nachhinein stelle ich fest, das ich als Selbstversuch gar nicht so schlecht war.
Weihnachten 2007: Es ist mein letztes Polaroid. Im Dezember 2007 habe ich meine letzte Packung Filme (der alten Sorte, ohne Filter) verbraucht. Für einen Weihnachtsgruß.
In Tiantan: Einer meiner Polaroid-Schätze, fotografiert mit einer Polaroid, SLR680, 600er Film im Himmelstempelspark in Peking
Senang: Fotografiert mit einer Polaroid SX-70 Model 2 / 600er Film im Parkhaus Mundsburg in Hamburg
Auf der Kasseler "Documenta" 11: Mohnfeld vor dem Fridericianum in Kassel