Fotokurs im Grand Canyon - DER SPIEGEL
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Grand Canyon Sieben Tipps für bessere Landschaftsfotos

Atemberaubende Schluchten, eindrucksvolle Steinmuster: Eine Grand-Canyon-Wanderung zählt zu den spektakulärsten Naturerlebnissen der Erde. Doch groß ist oft die Enttäuschung, dass sich diese Schönheit so schwer auf Fotos festhalten lässt. Ein sechstägiger Kurs schafft Abhilfe.
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Fotoseminar im Grand Canyon: Auf einer sechstägigen Tour lernen die Wanderer, wie man eine Naturlandschaft spektakulär in Szene setzt. Unter den folgenden Bildern finden Sie einige Empfehlungen des Seminarleiters Larry Lindahl.

Foto: Nina Rehfeld
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Fototipp 1: Illustrieren Sie die Größenverhältnisse. Nutzen Sie andere Objekte als Referenz - hier wird die Ausdehnung des Canyons durch die Winzigkeit der Menschen auf der Klippe verdeutlicht.

Foto: Larry Lindahl
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Fototipp 2: Beachten Sie die Änderungen der Beleuchtung der Szenerie. Entdecken Sie Nuancen, nehmen Sie die Farbtemperatur zu verschiedenen Tageszeiten und achten Sie auf die Richtung des Lichts, die Objekten Tiefe und Kontur gibt, und die Effekte von reflektiertem Licht.

Foto: Larry Lindahl
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Fototipp 3: Anstatt ein Foto VON einem Objekt zu machen, machen Sie ein Foto, dass das Objekt beinhaltet und auch die Umgebung zum Teil des Bildes macht.

Foto: Larry Lindahl
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Fototipp 4: Überhöhen Sie das, was Sie in den Blick fassen. Zeit lässt sich durch das Gefrieren oder Verwischen von Bewegung dramatisieren. Mit einer längeren Belichtungszeit wird der Wasserfall zu einem Vorhang (rechts).

Foto: Larry Lindahl
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Kameraexperimente in der Wildnis: Die Teilnehmer lernen, ihren Blick für gute Motive, für Strukturen und Farben zu schärfen.

Foto: Nina Rehfeld
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Arbeitsplatz in der Natur: Larry Lindahl ist ein renommierter Landschaftsfotograf aus Arizona und hat den Grand Canyon bereits mehr als ein Dutzend Mal durchkreuzt.

Foto: Nina Rehfeld
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Fototipp 5: Betonen Sie Dreidimensionalität und Tiefenschärfe, indem Sie einen deutlichen Vordergund schaffen, Größenunterschiede, Überlappungen und atmosphärische Perspektive (blassere Farben im Hintergrund) betonen.

Foto: Larry Lindahl
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Fototipp 6: Stellen Sie Kontraste aus - hell und dunkel, warm und kühl, glatt und rau.

Foto: Larry Lindahl
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Fototipp 7: Extrahieren Sie visuelle Ordnung aus dem Chaos. Reduzieren Sie die Szene auf wenige Elemente, die an Bedeutung gewinnen und zueinander in Beziehung gesetzt werden können.

Foto: Larry Lindahl
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Kursteilnehmerin Nina Rehfeld hat gelernt: Dank der geschärften Wahrnehmung treten plötzlich Verhältnisse, Muster und Kontraste hervor, wo vorher bloß Fels und Stein zu sehen war.

Foto: Larry Lindahl
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Unter den Teilnehmern, acht Männer und zwei Frauen zwischen 43 und 67, ist niemand Foto-Profi.

Foto: Nina Rehfeld
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?