Anderson & Sheppard Die coolsten Sakkos Britanniens
Ein zweireihiges Sakko im Geschäft von Anderson & Sheppard in London. An 27 Stellen misst das Personal einen männlichen Oberkörper, bevor es ein Jackett anfertigt.
Ein klassischer Cutaway bei Anderson & Sheppard, wie man ihn zu festlichen Anlässen am Tage trägt. Jedoch nicht am Abend.
Alte Schule: Das Interieur der Schneiderei erinnert an die Gentlemen's Clubs vergangener Tage.
Handarbeit nach Maß: Chefschneider John Hitchcock bei der Arbeit.
Vor Kurzem ist Hitchcock nach 52 Jahren in dieser Position auf einen Direktorsposten gewechselt.
Ordnung muss sein: In diesen Hängeordnern befinden sich die Schnittmuster der einzelnen Kunden.
Sieht schon gut aus, ist aber noch nicht ready: Halb fertig genähte Anzugjacken warten auf den letzten Stich.
Nein, das ist kein Exponat aus dem Museum: Bei Anderson & Sheppard verwendet man natürlich traditionelle Schneiderellen zum Abmessen.
Auch US-Schauspieler kauften hier schon ein: Die Unterschrift Gary Coopers bürgte für spätere Bezahlung des Anzugs. Heute kosten die Maßanzüge ab 3500 britischen Pfund.
Oder deutsche Stars des Showgeschäfts: Marlene Dietrich ließ sich einen Hosenanzug anfertigen.
Die große Auswahl: Stoffbeispiele in einem Buch.
Diesem "Measure Book" sieht man die lange Traiditon von A&S an: Seit 1906 existiert die Schneiderei.
Die wichtigsten Werkzeuge - heute wie damals: Maßband und Schneiderelle.
Hier wird Kreide geschärft - mit ihr markieren die Schneider Stoffe. Und sprechen sich ganz gegen die angelsächsische Sitte, stets den Vornamen zu gebrauchen, nur mit Nachnamen und "Mister" an.