Hochseeinsel Helgoland Wohnraum ist knapp
Hochseeinsel Helgoland: Auf Deutschlands einziger Hochseeinsel sollen im kommenden Jahr etwa 100 neue Wohnungen entstehen.
Die Wohneinheiten werden um den Leuchtturm herum gebaut. Die Fläche auf dem grünen Oberland hatte die zum Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) gehörende Gemeinde 2013 vom Bund erworben.
Auf Helgoland leben nur etwa 1400 Menschen. Hotels, Pensionen und Privatquartiere verfügen über etwas mehr als 2000 Betten. Im Jahr 2016 zählte die Insel nach Angaben der Gemeindeverwaltung mehr als 350.000 Besucher.
Robben auf Helgoland: 1720 zerstörte eine Sturmflut die natürliche Verbindung zwischen Hauptinsel und Düne. Seitdem besteht die Inselgruppe aus einer Hauptinsel und der benachbarten Nebeninsel Düne.
"Es soll bezahlbarer Wohnraum mit Meeresblick für Singles und Familien entstehen", sagte Bürgermeister Jörg Singer. Für 90 der 100 Wohnungen gebe es bereits Nachfragen.
Baustelle mit Mehrfamilienhäusern auf Helgoland: "Durch die Entwicklung in den vergangenen Jahren bei Tourismus, Offshore und Forschung ist der Wohnbedarf deutlich gestiegen", erklärte Singer. Aktuell gebe es 50 Arbeitsplätze, die nicht besetzt seien. "Der Hemmschuh ist der Wohnraum."