Festspiele in Cannes 2012 Alle Filme im Wettbewerb
"Moonrise Kingdom": Mit der Tragikomödie über die Liebe zweier rebellischer Zwölfjähriger eröffnet US-Regisseur Wes Anderson das Festival von Cannes am 16. Mai. Für die Premiere sind auch die Darsteller Bruce Willis, Edward Norton und Tilda Swinton in den südfranzösischen Küstenort gereist.
"After the battle": In dem Drama führt der ägyptische Regisseur Yousry Nasrallah die Zuschauer tief in die - fiktive - Lebenswelt der Menschen in Kairo während der Proteste auf dem Tahrir-Platz im Februar 2011.
"In Another Country": Südkorea geht mit einem Beitrag des Filmemachers Hong Sang-soo ins Rennen um die Goldene Palme. In dem Drama laufen eine junge Filmstudentin und ihre Mutter vor einem wachsenden Schuldenberg davon - auf der Suche nach der Liebe und einem neuen Leben.
"Beyond the Hills": Der rumänische Wettbewerbsbeitrag ist für Regisseur Christian Mungiu vor allem ein Film über Liebe, Glaube - und darüber, wie nah die Konzepte von gut und böse beieinander liegen können. Im Jahr 2007 gewann Mungiu in Cannes die Goldene Palme für seinen zweiten Spielfilm "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage".
"Cosmopolis": Hollywood-Star Robert Pattinson spielt die Hauptrolle in dieser Verfilmung des gleichnamigen Romans von Don DeLillo, die der kanadische Regisseur David Cronenberg auf die Leinwand bringt.
"Holy Motors": Die französische-deutsche Co-Produktion des Regisseurs Leos Carax dreht sich um den düsteren Charakter Monsieur Oscar und die maskierte Blondine Céline, die ihn zu einer Reihe seiner Lebensstationen begleitet.
"In the Fog": Der Kriegsfilm des Weißrussen Sergei Loznitsa führt die Zuschauer an die umkämpfte Westgrenze der UdSSR zur Zeit der deutschen Besatzung im Jahr 1942.
"Lawless": Der australische Regisseur John Hillcoat geht mit einer Gangstergeschichte zur Prohibitionszeit im US-Staat Virginia in den Wettbewerb um die Goldene Palme. In dem Film reisen die Bondurant-Brüder, gespielt von Tom Hardy, Shia LaBeouf und Jason Clarke, nach Virginia, um dort Schnaps zu brennen. Ihr Zusammenhalt wird hart auf die Probe gestellt.
"Like Someone in Love": Abbas Kiarostami, einer der bekanntesten iranischen Filmemacher, lässt eine junge Frau in Tokio auf einen alten Mann treffen, über den sie nichts weiß. Eine leidenschaftliche Begegnung.
"Reality": Der italienische Wettbewerbsbeitrag von Matteo Garrone handelt von einem neapolitanischen Fischhändler, der - gemeinsam mit seiner Frau - sein mageres Einkommen mit kleinen Gaunereien aufbessert.
"Killing Them Softly": Andrew Dominik, Regisseur aus Australien, schickt Brad Pitt als Vollstrecker Jackie Cogan in Ermittlungen rund um einen Raubzug während eines Pokerspiels, das von einer Gangsterbande beschützt wurde.
"Mud": In dem Wettbewerbsbeitrag des US-Filmemachers Jeff Nichols mit Matthew McConaughey, Tye Sheridan, Sam Shepard und Reese Witherspoon treffen zwei 14-jährige Jungen bei ihren Abenteuerausflügen auf einen Mann namens Mud, der sich auf einer Insel im Mississippi versteckt.
"The Paperboy": Auch Lee Daniels setzt auf Matthew McConaughey als Hauptdarsteller in einer Geschichte um einen jungen Mann, der in seine kleine Heimatstadt nach Florida zurückkehrt, um seinem Bruder, einem Reporter, bei dessen Recherchen zu helfen: Gemeinsam versuchen die beiden herauszufinden, ob ein zum Tode verurteilter Häftling zu Recht das höchstmögliche Strafmaß erhielt.
"Paradies: Liebe": Deutschsprachiger Film des Österreichers Ulrich Seidl über sogenannte Sugar Mamas - europäische Frauen, die an den Stränden Kenias afrikanische Jungen aufsuchen, die Liebe verkaufen.
"Post Tenebras Lux": Ein Wettbewerbsbeitrag des mexikanischen Filmemachers Carlos Reygadas, der im Jahr 2007 für seinen Film "Silent Light" mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde.
"Rust and Bone": In dem Liebesdrama von Jacques Audiard spielt Frankreichs großer Star Marion Cotillard die Killerwal-Trainerin Stephanie.
"The Taste of Money": Regisseur Im Sang-soo gewährt Einlass in die Welt des koreanischen Geldadels - und in dessen Spielchen zwischen Macht und Lust.
"The Angels' Share": Der Brite Ken Loach kommt mit einer bittersüßen Komödie über eine verquere Familiengeschichte in Glasgow nach Cannes.
"The Hunt": Thomas Vinterberg, einer der bekanntesten Filmemacher Dänemarks, begleitet in seinem Spielfilm den 40-jährigen Lucas alias Mads Mikkelsen. Der hat zwar eine neue Freundin und einen neuen Job - die Beziehung zu seinem jugendlichen Sohn Marcus aber läuft nicht so gut.
"You ain't seen nothin' yet!": Bei Altmeister Alain Resnais ruft ein Theaterautor aus dem Grab heraus seinen früheren Schauspielertrupp wieder zusammen, um über die existenzielle Frage zu entscheiden: Haben Leben und Liebe nach dem Tod noch einen Platz auf der Bühne?
"Liebe": Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva und Isabelle Huppert begegnen sich in dem Wettbewerbsbeitrag des österreichischen Filmemachers Michael Haneke in einer Leinwandgeschichte über ein 80 Jahre altes Liebespaar, dessen Beziehung durch einen Schicksalsschlag auf die Probe gestellt wird.
"On the Road": In dem Film des brasilianischen Regisseurs Walter Salles trifft der junge Schriftsteller Sal Paradise alias Sam Riley auf den charmanten Ex-Häftling Dean Moriarty, gespielt von Garrett Hedlund, und dessen verführerische Frau Marylou - dargestellt von "Twilight"-Star Kristen Stewart.
"Thérèse Desqueyroux": Claude Millers Verfilmung des Romans von François Mauriac läuft außer Konkurrenz - als Abschlussfilm der 65. Internationalen Filmfestspiele Cannes, die vom 16. bis 27. Mai stattfinden.