Fotos (Bilder): Live-Art-Festival "Postspectaclism" Kampnagel Hamburg - DER SPIEGEL
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Kampnagel-Theaterfestival Erst reden, dann ausziehen

Selbst das Bühnenlicht bedienen, die Dialoge mitsprechen, in einer Pool-Installation planschen: Das Hamburger Theaterfestival "Postspectaclism" aktiviert die Zuschauer. Es will nicht einfach unterhalten - sondern politisch wirken.
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Foyerhalle des Kulturzentrums Kampnagel in Hamburg: Das Live-Art-Festival "Postspectaclism" will die Zuschauer aus der Konsumhaltung locken und zur Teilnahme aktivieren.

Foto: Georg Wendt/ dpa
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Die estnische Choreografin Kroot Juurak verteilt etwa in ihrer Performance "Scripted Smalltalk" Süßigkeiten und Wodka und Mikrofone - und lässt die Besucher dann gemeinsam Dialogskripte vortragen. Etwa über die Angst, als Zuschauer in Theaterproduktionen beteiligt zu werden.

Foto: Kampnagel
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Auch bekannte Namen involvieren die Zuschauer: Der französische Choreograf Xavier Le Roy bietet mit seiner Arbeit "Low Pieces" ein Tanzspektakel - doch bevor sich das Ensemble auszieht, bringt es sich zunächst ins Gespräch mit dem Publikum.

Foto: Vincent Cavaroc
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In Constanza Macras' Produktion "Open For Everything" trifft ihre Compagnie Dorky Park auf Tänzer und Musiker aus der Volksgruppe der Roma.

Foto: Thomas Aurin
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Festivalort Kampnagel: In einer Vorhalle entwerfen Urban-Design-Studierende der HafenCity Universität eine temporäre Wohninstallation. Während des Festivals werden dort 80 Mitglieder der Young Performing Arts Lovers, eines europaweiten Netzwerks junger Zuschauer, leben und auch schlafen.

Foto: Georg Wendt/ dpa
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