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Cern Antimaterie vermessen

Am Genfer Kernforschungszentrum haben Physiker Tausende Atome aus Anti-Wasserstoff mit Laserlicht traktiert. Es geht um eines der größten Rätsel der Physik: Warum fehlt im Weltall die Antimaterie?
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Am Genfer Kernforschungszentrum haben Physiker Tausende Atome aus Anti-Wasserstoff mit Laserlicht traktiert. "Antiprotonen und Positronen sind geladene Partikel und können deshalb leicht bewegt und eingefangen werden", erklärt Jeffrey Hangst von der Universität im dänischen Aarhus. Hangst leitet das Alpha-Experiment am Cern ("Antihydrogen laser physics apparatus").

Foto: CERN
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Wasserstoff und Anti-Wasserstoff: Treffen die beiden Atome aufeinander, kommt es zur sogenannten Annihilation. Damit ist die Paarvernichtung gemeint, bei der Materie und Antimaterie zu zwei Gammaquanten zerstrahlen.

Foto: Berkely Lab/ Wurtele Research Group
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Alpha-Experiment: Wie in einem Baukasten fügte das Team der internationalen Alpha-Kollaboration den Anti-Wasserstoff zusammen. Die Anti-Protonen stellt ein Speicherring bereit, die Positronen stammen aus dem Zerfall von radioaktivem Natrium.

Foto: CERN
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Monitor beim Experiment: "Antiprotonen und Positronen sind geladene Partikel und können deshalb leicht bewegt und eingefangen werden", erklärt Jeffrey Hangst

Foto: CERN
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In Erdnähe haben Forscher bereits Antiteilchen nachgewiesen. Astrophysiker glauben, dass diese Teilchen bei Kollisionen subatomarer Partikel im interstellaren Raum entstanden sind.

Foto: NASA/ Goddard Space Flight Center/ J. Dwyer/ Florida Inst. of Technology
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Bei ihren Experimenten am Genfer Kernforschungszentrum konnten die Forscher keine Unterschiede bei den Energieniveaus von Wasserstoff und Antiwasserstoff feststellen.

Foto: CERN
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