Fotos der mysteriösen Feenkreise - DER SPIEGEL
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Naturphänomen Mysteriöse Feenkreise

Was steckt hinter den faszinierenden Kreisen in den Wüsten von Namibia und Australien? Biologen haben die beiden gängigen Erklärungen nun zu einer neuen Theorie fusioniert - aber der Streit geht weiter.
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Feenkreis in Namibia: Die kahlen Stellen in der Wüste bilden nahezu perfekte Kreise.

Foto: Jen Guyton/ Nature Research
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Feenkreise bis zum Horizont: Aus Mangel an plausiblen Erklärungen wurden die geheimnisvollen Runde den Tänzen von Feen zugeschrieben.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Wie können derart regelmäßige Muster entstehen? Manche Feenkreise sind zwei, drei Meter groß, andere kommen auf einen Durchmesser von 35 Metern.

Foto: Jen Guyton/ Nature Research
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Termitenhügel in Kenia: Laut einer Hypothese stecken unterirdisch lebende Insekten hinter dem Naturphänomen.

Foto: Rob Pringle/ Nature Research
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Blick auf Masai Mara (Kenia): Kreisförmige Strukturen gibt es nicht nur in der Wüste. Diese hier gehen auf Termiten zurück.

Foto: Rob Pringle/ Nature Research
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Feenkreis in Namibia: Manche Forscher erklären die rätselhaften Muster auch allein mit dem Kampf der Pflanzen um die knappen Wasserressourcen.

Foto: Jen Guyton/ Nature Research
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Ergebnisse der Simulationen: Forscher haben die beiden rivalisierenden Hypothesen nun zusammengeführt. In ihrem Modell gibt es sowohl Termiten als auch um Wasser konkurrierende Pflanzen. Die Kombination beider Prozesse erkläre die Entstehung der regelmäßigen Muster, berichten Corina Tarnita von der Princeton University und ihre Kollegen.

Foto: Princeton University/ Nature
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Feenkreis im Nordwesten Australiens mit Messgerät in der Mitte: Im Jahr 2016 haben Forscher die Strukturen erstmals außerhalb Afrikas gefunden.

Foto: Stephan Getzin
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Runde Geheimnisse: In Namibia waren die Naturwunder erstmals in großer Zahl beobachtet und beschrieben worden.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Foto aus dem Heißluftballon über Angola: Von Angola bis Namibia sind Feenkreise zu Abertausenden zu finden.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Vermessung des Phänomens: Stephan Getzin vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ und seine Kollegen haben im Boden nach Wasser und Insekten gesucht, die Erde analysiert, Luftaufnahmen ausgewertet und Computersimulationen gestartet.

Foto: Stephan Getzin
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Wassermessung: Der Forscher Hezi Yizhaq untersucht den Boden im australischen Feenkreisgebiet. Forscherteams suchen mit Messungen vor Ort nach Belegen für ihre Theorien.

Foto: Stephan Getzin
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Stattlicher Feenkreis: Die trockensten Zonen bleiben kahl, um sie herum wachsen Gräser.

Foto: Stephan Getzin
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Teppich aus Kreisen: Ein solches Muster ist in der Natur sehr ungewöhnlich, da sind sich Laien und Wissenschaftler einig.

Foto: Kevin Sanders
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Gleichmäßige Anordnung: Ein Feenkreis hat im Schnitt sechs Nachbarn, wobei der Winkel zwischen zwei Nachbarn jeweils etwa 60 Grad beträgt

Foto: Bronwyn Bell, Landgate/ Government of Western Australia
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Hunderte Graskreise: "Wir haben ein weltweit gültiges Entstehungsprinzip gefunden", sagt Stephan Getzin vom Umweltforschungszentrum Leipzig. Seine Theorie basiert allein auf einer Rückkopplung der Pflanzen untereinander.

Foto: Brad Howe, Heliwest Group
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Mysterium: Ufos, Landminen, Insekten, Meteoriten, Erdgase und kosmische Strahlen waren als Erklärung im Gespräch.

Foto: Stephan Getzin
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Kreisvegetation im Dürregebiet: "Ich stehe 100 Prozent zu meiner Hypothese", sagt Norbert Jürgens von der Universität Hamburg.

Foto: Kevin Sanders
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Ausnahme: Mitunter wachsen auch einzelne Gräser innerhalb eines Feenkreises.

Foto: Stephan Getzin
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Nordwesten Australiens: Die Kreise entstehen, weil sich Gräser bei extremer Wasserknappheit so anordnen, dass sie möglichst viel Wasser bekommen - so erklärt es Stephan Getzin. Weniger gut platzierte Gräser gehen ein.

Foto: Kevin Sanders
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Selbstorganisation: Der Theorie Getzins zufolge entstehen die Grasringe quasi von selbst, also ohne die Wirkung von Insekten, Gasen oder anderem.

Foto: Stephan Getzin
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Namibia: Diese Feenkreise dokumentieren, dass die Ringe sich gleichmäßig verteilen.

Foto: UFZ/ Dr. Stephan Getzin
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Savanne in Namibia: Großtiere wurden als Schöpfer der Runde nicht in Erwägung gezogen.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Landschaft in Namibia: Die Grasrunde entstehen in unwirtlichen, trockenen Gegenden, wo meist keine Menschen hinkommen.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Rätsel der Savanne: "Auf größeren Distanzen braucht man mobile Insekten", meint der Hamburger Forscher Getzin.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Fleckenlandschaft: Ufos, Meteoriten, Landminen oder kosmische Strahlen - alles Quatsch, sagen Wissenschaftler.

Foto: NamibRand Nature Reserve
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Kahle Fläche: Nicht selten erreichen die Kreise einen Durchmesser von 20 Metern - auch fast 40 Meter wurden schon beobachtet.

Foto: NamibRand Nature Reserve
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?