Bilder der Woche Schatten im Schnee
Durch die Wüste düsen: Orlando Terranova und Co-Pilot Bernardo Graue bei der Rallye Dakar in Peru.
Entspannt abhängen: Ein neugeborenes Zweifinger-Faultier im Stuttgarter Zoo klammert sich an den Bauch seiner Mutter Marlies, die es mit sich herumträgt.
Pinke Büschel: Eine Vietnamesin bindet Räucherstäbchen zusammen, die sie zuvor aus Bambusrinde gewonnen hat. Die duftenden Stäbchen werden vor allem für buddhistische Gebete während der Neujahrsfeierlichkeiten eingesetzt.
Abgestellt: Ein Polizist bewacht eine Kreuzung in Peking. Er erwartet die Ankunft von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un, der seinen Kollegen Xi Jinping in China besucht.
Leergut: Ein Geistlicher in Constanta in Rumänien läuft zwischen Plastiksäcken umher, in denen Flaschen für Weihwasser gesammelt werden. Zum Epiphaniasfest wurden mehr als 200.000 der Behälter befüllt.
Auf der Lauer: Arbeiter erneuern einen Teil der US-Mauer zu Mexiko. Wenn Präsident Donald Trump im Streit mit der demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus nicht die Finanzierung seiner Mauer bekommt, will er den Nationalen Notstand ausrufen.
Der Himmel ist voll Dampf: Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, sprach diese Woche mit Vertretern der Wirtschaft über die Herausforderungen des Strukturwandels in der Lausitz und besuchte dort das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe. Die drei Ministerpräsidenten im Osten, die vom Ende der Förderung und Verstromung von Kohle betroffen sind, fordern 60 Milliarden Euro, um den Strukturwandel in ihrer Heimat zu finanzieren.
Schattengestalten: Zwei Personen gehen über den zugefrorenen Lac des Taillères in der Schweiz eine Kameradrohne hielt den Moment fest. Die Schatten erscheinen blau, weil der Schnee, den die Sonne nicht bescheint, den Himmel reflektiert.
Fingerübung: Ein Arbeiter im indischen Amritsar stellt Drachenschnur her. Der Schutz für die Finger ist notwendig: Die Schnur besteht unter anderem aus Glassplittern, Kleb- und Farbstoff. Zum Lohri-Fest ist es Tradition, Drachen steigen zu lassen.
Unausgeschlafen: Ein AfD-Mitglied ruht in den frühen Morgenstunden bei dem Parteitag der AfD Brandenburg auf einer Stuhlreihe. Erst nach einer Nachtsitzung gab es Klarheit über die Spitzenkandidatur für die Wahl im Herbst.
Staatsgewalt: Sicherheitskräfte feuern Gummigeschosse auf Menschen, die in Panama City versuchen, auf dem Gelände eines Lebensmittelmarkts Verwertbares zu finden.
Runde Sache: Ein Riesenrad erstrahlt nach Sonnenuntergang in Nizza.
Straßensperre: Gläubige Katholiken versuchen während einer Prozession in Manila, näher an die Statue des Schwarzen Nazareners zu gelangen. Von einer Berührung der Statue versprechen sich viele Glück, Reichtum oder Gesundheit. Deswegen kann es zu großem Gedränge kommen. Immer wieder werden Teilnehmer verletzt.
Staubiger Job: Handwerker stapeln Ziegelsteine auf Karren in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch.
Allein gelassen: Im Souk von Sanaa sitzt ein Schmied in seinem Laden. Die einmalige Altstadt von Jemens Hauptstadt mit ihren Tausenden Lehmturmhäusern steht auf der Roten Liste des gefährdeten Unesco-Welterbes. 2015 wurden die historischen Bauten, die zum Teil vor dem 11. Jahrhundert errichtet wurden, durch Luftangriffe einer saudi-arabisch geführten und von den USA und Großbritannien unterstützten Militärkoalition stark beschädigt. Für das Land gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.
Orchestral manoeuvres in the dark: Tänzerinnen des tschechischen Nationalballetts proben das Stück "La Bayadere".
Großes Kino: Der Buchladen El Ateneo Grand Splendid in Buenos Aires wurde von "National Geographic" zum schönsten der Welt gekürt. Der Shop befindet sich in einem ehemaligen Theater, das 1919 eröffnet wurde, dann als Kino diente und heute als Kulturdenkmal geschützt ist. Ruhe beim Schmökern finden Leseratten in einem Café auf der Bühne und in den früheren Logen.
Haartollencheck: Ein verkleideter Elvis-Fan in Australien prüft kurz die Pomade, bevor er den Zug Richtung Parkes besteigt, wo wieder das jährliche Elvis-Presley-Festival steigt.
Schlösschen, so weit das Auge reicht: Für 200 Millionen Dollar hat ein türkischer Immobilienentwickler Hunderte Schlösser in die Berge der nordwesttürkischen Provinz Bolu, auf halbem Weg zwischen Ankara und Istanbul, gebaut. Ergänzt wurden sie von türkischen Bädern, Einkaufszentren und Hotels. Die Zielgruppe: reiche arabische Investoren. Jetzt musste das Projekt Konkurs , es gibt einen Baustopp.
Weißraum: Wie vielerorts in Europa ist auch bei dieser Hütte in Polen ordentlich Schnee gefallen.
Mitgenommen: Dieser Besucher eines Ringkampfes im Stade des Martyrs im Kongo reiste auf dem Dach eines Taxis an.
Nachtschicht: Französische Polizisten patroullieren an einem Strand in der Nähe von Calais. Sie sind auf der Suche nach Menschen, die es auf dem Seeweg nach Frankreich versuchen. Im vergangenen Jahr waren es 504.
Schneepiste: Ein Auto fährt in der Nähe des verschneiten Untertauern in Österreich über eine Brücke.